„Wir begrüßen die Umsetzungsstrategie für das Radverkehrskonzept. Es hat aber viel zu lange gedauert. 2019 hat die Verwaltung vorgeschlagen, ein solches Konzept zu erstellen. Jetzt – nach sechs Jahren – beraten wir erst über die Umsetzung eines solchen Konzeptes. Und ausreichendes Geld für die Finanzierung steht wohl nicht mehr zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es für uns als CDU-Fraktion insgesamt noch Verbesserungsbedarf. Dazu gehört für uns eine engere Einbindung der Politik in die Umsetzung der Maßnahmen. Gerade bei der Einrichtung von Fahrradstraßen oder beim Verlust von Parkplätzen besteht für die Anwohner ein hohes Frustrationspotential. Darüber müssen wir als Politik diskutieren können, bevor die Verwaltung einfach etwas umsetzt.
Auch muss über einzelne Maßnahmen wie den Radverkehr auf der Kölner Straße, im Bereich zwischen dem Rathaus in Fischeln und der Eichhornstraße noch mehr diskutiert werden. Hier sagt selbst der ADFC als Fahrradlobbyverband, dass die Verbindung von Rad- und Fußverkehr zusammen mit dem PKW- und Straßenbahnverkehr schwierig umzusetzen ist.
Dazu kommen unsererseits zahlreiche Maßnahmenvorschläge, auf die wir ein besonderes Augenmerk richten wollen. Dazu gehören unter anderem die Optimierung von Ampelschaltungen für Radfahrer, die Installation von Bügeln zum Verhindern von Eckparkern im Stadtgebiet oder die Prüfung bestehender Drängelgitter und die Schaffung eines Radverkehrsnetzes abseits der Straßen.“