Sanierung der Egelsberg Mühle

 

Die Egelsberg Mühle ist das Wahrzeichen von Traar. Erbaut im 18. Jahrhundert als Turmwindmühle war sie bis 1942 in Betrieb. Nach Beschädigungen im zweiten Weltkrieg wurde sie nach dem Krieg wiederhergestellt. 1954 ging sie in den Besitz der Stadt Krefeld über und wurde 1984 in die Denkmalliste der Stadt Krefeld aufgenommen. Die Räumlichkeiten bieten ein hervorragendes Ambiente für Hochzeiten, Kunstausstellungen und Autorenlesungen. Durch Feuchtigkeit sind Schäden am Mauerwerk und am Fundament der Mühle entstanden. Wir setzen uns für den Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes ein und kämpfen für die Bereitstellung der erforderlichen Mittel im städtischen Haushalt. 


Niepkuhlen

 

Derzeit sorgen wir uns als CDU Traar/Verberg um den Zustand der Niepkuhlen. Der Wasserstand ist extrem niedrig. Wo mal Wasser war, ist nur noch Schlamm übrig. Die Seerosenpracht, die dort zu bewundern ist, liegt praktisch auf dem Trockenen. Erst die Regenfälle der letzten Zeit sorgten für einen etwas höheren Wasserstand. Wenn nicht bald etwas geschieht und Maßnahmen ergriffen werden, stehen wir vor der gleichen Situation wie in den Neunziger Jahren und die Niepkuhlen drohen zu verlanden. Die offensichtlichen Schwierigkeiten rund um den ehemaligen Rheinarm hängen aber nicht nur mit den derzeitigen Wetterverhältnissen zusammen. Hintergrund ist auch, dass der Wasserwirtschaftsverband LINEG und die Landesentwicklungsgesellschaft LEG ihre bergbaubedingten beziehungsweise die Grundwasserzuleitungen in das Areal zurückgeführt haben. Letzteres betrifft das Naturschutzgebiet Rietbenden zwischen Traar und Verberg sowie die Verberger Kull zwischen Busenpfad und Heyenbaumstraße. In der Stadtverwaltung ist eine Arbeitsgruppe gegründet worden, die ein Lösungskonzept für die Niepkuhlen erarbeiten will. Erste gute Ansätze gibt es wohl, doch sollte nun den Kuhlen in Anbetracht der aktuellen Situation dort höchste Priorität eingeräumt werden. Da hilft es nicht, wenn der Oberbürgermeister in einer Nacht- und Nebelaktion von der Feuerwehr kubikliterweise Trinkwasser zuführen lässt, damit die SPD bei schönerer Kulisse ein Fest dort im Landschaftsschutzgebiet feiern kann. Gebracht hat es jedenfalls nichts. Eine dauerhafte und nachhaltige Lösung muss her. Unsere Niepkuhlen sind landschaftsprägend für Traar und Verberg, ein beliebtes Naherholungsgebiet und zudem ein ökologisches Kleinod. Wir dürfen es keinesfalls zulassen, dass sie künftigen Generationen verloren gehen.


 

Neubaugebiet Wiesenhof

 

Zwischen der Nieper Straße und dem Luiter Weg soll ein Neubaugebiet mit bis zu 300 Wohneinheiten von Ein – und Mehrfamilienhäusern entstehen. Das Gebiet soll durch einen neuen Kreisverkehr an der Nieper Straße erschlossen werden und eine zweite Zufahrt ist auf dem Luiter Weg nördlich der Gerd-Janssen-Schule vorgesehen. Wir fordern eine Begrenzung der angedachten Bebauung. Verberg und Traar sollen ihren dörflichen Charakter bewahren. Der Erhalt der typisch niederrheinischen Landschaft und die Interessen der hier ansässigen landwirtschaftlichen Betriebe haben bei uns oberste Priorität. 



Neubau einer Feuerwehrwache

 

Noch bevor der Neubau der Feuerwache an der Ecke Moerser Landstraße und Buscher Holzweg realisiert wird, bekommt Traar eine Rettungswache, die zunächst provisorisch angesiedelt wird und später Bestandteil der neuen Feuerwache für die Freiwillige Feuerwehr Traar werden soll. Diese Ergänzung des Rettungsdienstbedarfsplans (RDBP) der Stadt Krefeld hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung beschlossen. Durch diese Ergänzung soll die Versorgungssicherheit im Norden des Stadtgebietes nachhaltig gewährleistet sein. Die Anfahrtswege im Notfall - gerade bei uns in Traar - werden dadurch erheblich kürzer. Das Ziel für den überwiegenden Teil des Stadtgebiet Krefelds ist eine Hilfsfrist von maximal acht Minuten. Im Nordosten der Stadt, zu dem auch Traar zählt, führt eine hohe Einsatzfrequenz schon mal zu einer Überlastung, so dass Rettungsfahrzeuge (RTW) aus benachbarten Einsatzbereichen alarmiert werden müssen. Mit der Einrichtung eines Standortes in Traar können die Einsätze hilfsfristgerecht absolviert werden. Das freut uns natürlich sehr, auch wenn wir den Rettungsdienst möglichst nicht in Anspruch nehmen wollen. Eine zunächst geprüfte Standortverlagerung im Nordosten würde nicht zu Verbesserungen führen, daher würde beschlossen, einen zusätzlichen Standort für einen RTW einzurichten. Der für den Neubau der Feuerwache Traar vorgesehene Standort an der Moerser Landstraße wird den Anforderungen der Analyse der Stadtverwaltung unter Federführung der Stadtdirektorin Beate Zielke gerecht. Wir setzen uns für die notwendigen Finanzmittel für die Haushalte 2020 und 2021 ein.



Bau eines Nahversorgers in Traar

 

Die CDU-Traar/Verberg hat sich eindeutig gegen den Bau eines Nahversorger am Traarer Festplatz ausgesprochen. Nachdem die Entscheidung im Stadtrat für den genannten Standort gefällt wurde, wollen wir das Bauvorhaben konstruktiv begleiten. Wir fordern den Bau eines Lebensmittelvollversorgers, der alle Dinge des täglichen Bedarfs anbietet. Die Verkaufsfläche soll nicht mehr als 1600 m2 betragen. Zur Aufwertung des Platzes soll die Fassade eine hohe gestalterische Qualität aufweisen. Durch den Nahversorger wird sich die Verkehrssituation auf der Moerser Landstraße weiter verschärfen. Dies macht ein Verkehrskonzept für das Traarer Zentrum unabdingbar, das insbesondere die Verkehrssituation vor der Eisdiele mit einbezieht. Wir fordern eine verbesserte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, Querungshilfen für Fußgänger und einen verbesserten Radweg.