Zur vorgestellten Planung der Krefelder Promenade erklärt Pete Vermeulenn:

"Die konkretisierten Pläne für die Krefelder Promenade begrüßen wir. Allerdings muss sich die Politik und auch die Verwaltung entscheiden, was man will: Radschnellweg oder Freizeitachse. Bisher hat die Stadtverwaltung nur die Freizeitachse geplant. Eine Veränderung der Planung hat jedoch gravierende Auswirkungen. Will man einen Radschnellweg bauen, müssen die Wege klar voneinander getrennt und die Zufahrten verändert werden. Bei dem Radschnellweg gilt das Ziel Tempo 30, bei der Freizeitachse nur Tempo 15 und Querung durch Fußgänger. Die Planung ist daher nicht konsequent und in Teilen auch nicht umsetzbar. Wir wollen aber keine Promenade, die nur aus Plänen besteht, sondern eine schnelle Umsetzung und Realisierung. Wenn wir einen Radschnellweg wollen, fehlt uns auch eine konkrete Berechnung der künftigen Nutzerfrequenz. Deswegen wird die CDU-Fraktion einen Änderungsantrag einbringen. Wir wollen, dass die noch nicht fertig gestellten Teilabschnitte mit den Anforderungen an einen Radschnellweg geplant und umgesetzt werden. Für den bereits fertig gestellten Teilabschnitt benötigen wir eine neue Lösung, damit die Interessen aller Verkehrssteilnehmer berücksichtigt werden. Dazu fehlen uns weiterhin konkrete Antworten auf Fragen zur Finanzierung, zu Besitzverhältnissen, dem Verkehrsaufkommen und der Anbindung der Promenade an die Nachbarkommunen. Bisher haben wir in Krefeld nur zwei Teilstücke, von dem eins im Nirgendwo endet. Wir brauchen, wenn wir mehr Verkehr mit dem Rad wollen, eine durchgängige Verbindung, die einen hohen verkehrlichen Nutzen hat und keine Strecke, die ständig unterbrochen wird. Deswegen sind wir auch gegen den Bau eines Leit- und Informationssystems zum jetzigen Zeitpunkt. Für Sackgassen gibt es Verkehrsschilder, die man aufstellen kann.“

13.04.2021