Zur Pressekonferenz der Stadt zum aktuellen Stand der Digitalisierung an den Krefelder Schulen erklärt die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Stefanie Neukirchner:

Wir freuen uns, dass die Stadt nun doch noch die Fördermittel für Laptops und Tablets für Schüler und Lehrer beantragen will. Das war längst überfällig und von der Stadt eine Flucht nach vorn angesichts der negativen Reaktionen aus der Krefelder Bürgerschaft. Die Äußerungen der Stadt und insbesondere vom Beigeordneten Schön haben der Sache nicht geholfen und waren ein sehr schlechtes Signal an Lehrer, Schüler und Eltern. Und wer, wie Beigeordneter Schön und OB Meyer, immer wieder Bildungsgerechtigkeit ins Feld führt, zeigt durch solche Äußerungen eher, dass man lieber schöne Reden hält, anstatt wirklich mal etwas für mehr Gerechtigkeit zu tun. Wenn man einen Fehler macht, sollte man diesen auch eingestehen und nicht sagen, das Land ist Schuld, sondern dass man selbst die Sache falsch eingeschätzt hat. Insbesondere wenn man sieht, dass andere Kreise und Kommunen die Mittel bereits beantragt haben, fragt man sich, wieso das in Krefeld erst nach einem Aufschrei der Öffentlichkeit und des Rates passiert. Das war kein Ruhmesblatt für den Bildungsstandort Krefeld. Abschließend ist es für uns als Fraktion unverständlich, dass im Rat nicht schon ein Beschluss dazu gefasst wurde."

26.08.2020