Zur Entscheidung des Rates, Stadtdirektorin Zielke nicht für zwei weitere Jahre wieder zu wählen, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Philibert Reuters:

"Die CDU-Stadtratsfraktion Krefeld steht für Vertrauen und absolute Zuverlässigkeit im Hinblick auf getroffene Absprachen. Durch die Nichtwiederwahl der hochkompetenten und sehr engagierten Stadtdirektorin Beate Zielke, hat die SPD- Fraktion ganz übel foul gespielt und damit unser Vertrauen verloren.
Damit kündigen die Krefelder Genossen einseitig die seit 2014 bestehende Kooperation bei den großen Krefelder Sach- und Personal-Themen auf. Denn, wer nun kurz vor der Wahl noch die eigenen Personalvorstellungen für die nächsten fünf bis acht Jahre um offensichtlich jeden Preis fest zementieren will, der muss damit rechnen, dass dies konsequent beantwortet werden wird. Insbesondere, wenn noch versucht wird, einzelne SPD-Mitglieder in herausgehobene Positionen zu hieven. Es ist bedauerlich, dass der SPD hier scheinbar die Personalfragen wichtiger sind, als die Stadt Krefeld in den Sachthemen weiter voranzubringen. Diesen Weg werden wir nicht mitgehen. Dabei war es gerade die CDU, die nach der Wahl 2014 nicht den Kopf in den Sand gesteckt und - wie die SPD die Jahre zuvor - auf Fundamentalopposition gesetzt hat, sondern Verantwortung übernommen hat. Gemeinsam mit den Sozialdemokraten haben wir unsere Stadt in vielen Themen nach vorne gebracht. Dazu gehörte für uns neben der Kooperation bei den Sachthemen wie dem Haushalt immer auch die Einigkeit bei den Personalfragen. Unverständlich ist es, dass die SPD hier nun einen eigenen Weg gehen will, wo doch bisher beide Fraktionen ihre Vorstellungen bei den Personalentscheidungen erfolgreich umsetzen konnten– sei es bei den Beigeordneten wie auch beim Vorstand des Kommunalbetriebs.

26.05.2020