Zum Antrag von Grünen und Linken zur Reduzierung von 300 Parkplätzen in der Innenstadt erklärt Ingeborg Müllers:

Jährlich 300 Parkplätze aus der Innenstadt zu entfernen, ist der letzte Sargnagel für die Innenstadt. „Wer wie die Grünen und die Linken jedes Jahr 300 Parkplätze in der City streichen will, der ist Totengräber des Einzelhandels und macht das Wohnen in der Innenstadt noch unattraktiver“, erklärt Ingeborg Müllers, Ratsfrau für die westliche Krefelder Innenstadt.

Grüne und Linke hatten in der vergangenen Ratssitzung den Antrag gestellt, jedes Jahr in der Innenstadt 300 Parkplätze zu streichen. Der Antrag war an den Planungsausschuss verwiesen worden, der am Dienstagabend tagt. „Wir reden seit Jahren darüber, wie wir die Innenstadt zum Wohnen und Einkaufen attraktiver machen wollen. Zur Lebenswirklichkeit der Menschen gehört es dazu, das Auto zu benutzen. Wenn jetzt jedes Jahr 300 Parkplätze wegfallen sollen, ist das ein Frontalangriff auf das Ziel, die Innenstadt attraktiver zu gestalten. Wer in der Innenstadt wohnt, ist in vielen Situationen auf ein Auto angewiesen. Auch wer auf Hilfe angewiesen ist, hat oft Pflegekräfte, die mit dem Auto kommen. Das zeigt alleine der Blick auf die Abendsituation, wenn Anwohner 15 bis 20 Minuten einen freien Parkplatz suchen“, erklärt Müllers.

08.09.2020