Timo Kühn zur Maskenpflicht in der Innenstadt und an belebten Orten

Die CDU-Fraktion begrüßt den Fahrplan, den die Bundesregierung zusammen mit den Ländern zum Beenden des Lockdowns aufgestellt hat. „Auch wenn einiges noch konkretisiert werden muss, haben wir jetzt einen Weg aus dem Lockdown. Die Stadt ist nun gefragt, alles dafür tun, um unter den jeweiligen Inzidenz-Werten zu bleiben. Der OB sollte daher als erstes die Maskenpflicht in der Innenstadt sowie an belebten Orten wie dem Rheinufer einführen. Vorbild sollte hier Düsseldorf sein.“, erklärt Timo Kühn, Mitglied im zuständigen Ausschuss für Verwaltung, Ordnung und Sicherheit.

Unverständlich sind für die CDU jedoch die vermeintlich kritischen Worte des Oberbürgermeisters an den Planungen von Bund und Ländern. „Vielleicht sollte der OB mal mit seinem eigenen Vizekanzler sprechen, bevor er sich bei Twitter beschwert, dass er erst am Freitagvormittag genaue Informationen bekommt. Mittwochnacht stand der Plan fest, der dann donnerstags von den Ländern umgesetzt werden sollte. Freitagvormittag kamen dann die Informationen in den Kommunen an. Was soll denn hier bitte noch schneller gehen“, fragt sich Kühn. „Meyer hat als OB in den letzten Wochen und Monaten genug eigene Pleiten, Pech und Wahlpannen vorgelebt, da sollte er mit der Corona-Bekämpfung sich nicht populistisch äußern und schon Wahlkampf betreiben“, mahnt Kühn.

Die CDU-Fraktion sieht die Beschlüsse der CDU-SPD-Bundesregierung sowie der Länderchefs als ersten Schritt zurück zur Normalität. „Auch die Impfkampagne gewinnt an mehr Fahrt. Schneller wäre natürlich besser, aber angesichts der größten Krise seit Jahrzehnten, kann nicht immer alles von heute auf morgen erfolgreich umgesetzt werden. Jetzt müssen wir als Stadt die notwendigen Schritte unternehmen, um das Infektionsgeschehen weiter unter Kontrolle zu haben. Wir hoffen, dass die Stadtverwaltung weiterhin genügend Personal für die Kontaktverfolgung hat. Darüber hinaus setzen wir auf eine Maskenpflicht an belebten Orten sowie in der Innenstadt“, erklärt Kühn.

08.03.2021