Timo Kühn zum Krisenmanagement und Katastrophenschutz der Stadt Krefeld

"Es ist erschreckend, dass unser Antrag zum Thema Krisenmanagement und Katastrophenschutz durch den Krieg in der Ukraine und das Säbelrasseln von Putin gegenüber der NATO auch für Krefeld eine gewisse Aktualität erhält. Ohne Panik schüren zu wollen, müssen wir uns jedoch die Frage stellen, wie Krefeld auf eine kriegsähnliche Notsituation oder eben Krise vorbereitet ist. Es geht hier nicht nur um ein Informationssystem durch Sirenen oder Radiodurchsagen, sondern auch konkret darum, welchen Schutz wir in Krefeld überhaupt für die Bevölkerung vorhalten. Auch muss gefragt werden, wie aktuell die Krisenszenarien bei der Stadt überhaupt sind und welche Schutzpläne von heute auf morgen aktiviert werden können. Daher werden wir in der gemeinsamen Ausschusssitzung auch noch einmal konkret nachfragen, welche Bunker und weiteren Schutzräume in Krefeld noch vorhanden und wie schnell diese nutzbar sind. Wir erwarten zudem, dass die Krefelder Verwaltung auch neuartige Krisen durchspielt und damit überprüft, wie schnell diverse Schutzmechanismen und -räume einsetzbar sind."

22.03.2022