Timo Kühn und Manfred Läckes zum Thema Bürgerservice und Personal

Die Spitze der Krefelder Stadtverwaltung ist bei den Themen Bürgerservice und Unternehmensfreundlichkeit schlecht aufgestellt. „Wer 4000 Wartemarken als großen Erfolg verkauft, der hat die letzten Monate wohl nicht wirklich mit den verzweifelten Bürgern oder Unternehmern gesprochen, die auf einen Termin oder eine Baugenehmigung warten“, kritisiert der verwaltungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Timo Kühn.

 Die Stadt Krefeld hatte berichtet, man habe über 4000 Wartemarken für neue Termine bereitgestellt. „Seit Monaten, und im Baubereich teilweise seit Jahren, häufen sich die Klagen, dass man keinen Termin oder keine Genehmigung erhält. Gleichzeitig sind viele Mitarbeiter in der Stadtverwaltung überlastet oder frustriert. Erschwerend kommt hinzu, dass Mitarbeiter oft von anderen Kommunen abgeworben werden, die flexibler sind oder eben besser bezahlen, insbesondere im Baubereich. Aus unserer Sicht fehlt hier der Wille der Stadtspitze daran etwas zu ändern“, erklärt Manfred Läckes, der für die CDU die Baupolitik verantwortet.

 Die CDU-Fraktion hatte in den letzten Haushaltsberatungen immer wieder angemahnt, an den wichtigen Stellen für mehr Personal und eine bessere Besoldung zu sorgen. Dazu hatte man konkrete Vorschläge gemacht. „Wir haben seit 2018 dafür genügend Spielräume. Diese werden jedoch von der Stadtspitze mit OB-Meyer kaum genutzt. Dabei hatte in den letzten 30 Jahren nie ein Oberbürgermeister mehr finanzielle Spielräume und mehr Möglichkeiten als OB Meyer. Seit Jahren erleben wir sprudelnde Einnahmen und einen warmen Regen an Fördermitteln. Es ist erschreckend, wie wenig man aus so viel Geld machen kann“, mahnt Kühn.

30.08.2021