Statement zum Bordell an der Mevissenstraße

Zur aktuellen Meldung, im Bordell an der Mevissenstraße seien Minderjährige Prostituierte aufgriffen worden sowie zum damit verbunden SPD-Antrag im zuständigen Ausschuss für Verwaltung, Vergabe, Ordnung und Sicherheit, erklärt Ratsfrau Simone Roemer:

„Wir sind schockiert, aber nicht überrascht, dass im Bordell an der Mevissenstraße so etwas passiert. Die Polizei hat darauf immer wieder hingewiesen, dass dort kriminelle Machenschaften am Werk sind. Ein solcher Zustand ist nicht haltbar und es ist gut, dass die Polizei hier wiederholt kontrolliert und eingeschritten ist. Das möchte ich ausdrücklich einmal loben. Ich erwarte nun einmal mehr, dass der OB den Ratsbeschluss umsetzt, das Bordell an der Mevissenstraße zu schließen. Erst stellt sich Meyer als der große Aufklärer und Ordnungschef hin, er wolle das Bordell schließen und dann passiert nicht viel. Dass nun über neun Monate später noch nichts passiert ist und die Stadt laut Medien sprachlos ist, zeugt nicht davon, dass die Schließung die Toppriorität sein soll, wie es der OB mit großen Worten erklärt hat. Schon bei der Wohnungsprostitution war OB Meyer mehr zögerlich als Sinnbild von Tatkraft, und wir hoffen, dass es bei dem Bordell schneller geht. Vor allem brauchen Polizei und Staatsanwaltschaft keine Nachhilfe von der SPD, wie sie ihre Arbeit zu erledigen haben“.

23.10.2019