Peter Vermeulen zum Fördermittelstopp für energieeffizientes Bauen

Die CDU-Ratsfraktion hat für die kommende Ratssitzung eine dringliche Anfrage gestellt, ob und wenn ja welche Auswirkungen der Fördermittelstopp auf kommunale Projekte hat. „Das war kein guter Tag der Bundes-Ampel. Um herauszufinden, welche Auswirkungen die Entscheidung auf Krefeld hat, haben wir dazu eine dringliche Anfrage für die Ratssitzung gestellt“, erläutert der baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Peter Vermeulen, die Anfrage.

Ende Januar hat das Bundeswirtschaftsministerium ohne große Ankündigung das sogenannte Förderprogramm für energieeffizientes Bauen und Sanieren der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beendet. Daraufhin gab es massive öffentliche Kritik. „Wir wollen in unserer Anfrage nun wissen, wie die Stadt als Bauträger von dem Förderstopp betroffen ist. Zwar hat die Bundesregierung nun eine Rolle rückwärts gemacht und will Anträge, die vor dem 24. Januar eingingen, noch bearbeiten, aber das was jetzt als Wohltat verkauft wird ist Augenwischerei, nicht nur für die Stadt, sondern auch für private Bauherren. Man hätte das Programm einfach bis zum 31. Januar weiterlaufen lassen“, mahnt Ratsherr Manfred Läckes, der für die CDU Vorsitzender im Planungs- und Bauausschuss ist.

Auch für die Zukunft braucht es aus Sicht der CDU-Fraktion ein vernünftiges Programm, wie man energieeffizient baut und saniert. „Dafür braucht es jedoch verlässliche Rahmenbedingungen, und nicht so ein hin und her. Wir hoffen das die Bundesregierung schnellstens ein Nachfolgeprogramm für energieeffizientes Bauen und Sanieren vorlegt. Gerade in Krefeld ist der Bedarf dafür groß, da sich viele Bürgerinnen und Bürger den Traum vom umweltfreundlichen Eigenheim erfüllen oder aber in die energetische Sanierung investieren wollen“, erklärt Vermeulen.

 

 

 

08.02.2022