Michael Zecha zur Priorisierung der Sanierung der Sportanlagen

Die CDU-Fraktion hat für den Sportausschuss einen Antrag gestellt, die über den Haushalt beschlossene Priorisierung der Sanierung einzelner Bezirkssportanlagen zu überprüfen. „Immer wieder betont die Stadtverwaltung die Bedeutung der Sportstättenkommission für die Planung und Sanierung der Sportanlagen. Wenn es drauf ankommt, macht die Stadtverwaltung zusammen mit der Ampel lieber ihr eigenes Ding und ignoriert bestehende Absprachen. Jetzt wissen wir immerhin, dass der Krefelder Sport nicht mit am Tisch, sondern am Katzentisch sitzen soll“, ärgert sich der sportpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Michael Zecha.

Für die Christdemokraten lag die Rolle der Sportstättenkommission immer darin, Vorschläge zu machen, was wo saniert oder eventuell neu gebaut werden soll. Auch über Empfehlungen aus der Politik oder Verwaltung sollte sie beraten. Besetzt war die Kommission daher durch Vertreter des Sports wie dem Stadtsportbund oder einzelnen Vereinen. Dazu kamen Mitglieder aus der Verwaltung und Politik. „Anstatt sich an die eigene Maßgabe zur Beteiligung des Krefelder Sports zu halten, hat die Stadt Ende November eine eigene Prioritätenliste vorgelegt, ohne darüber in der Kommission beraten zu lassen. Wir fordern, dass beide Gremien jetzt beteiligt werden, bevor durch die Stadtverwaltung Fakten geschaffen werden. Auch wenn die Verwaltung gestern in der Sportausschusssitzung Besserung gelobt hat, ist das Kind in den Brunnen gefallen und Vertrauen zerstört“, erklärt Zecha.

 Die CDU-Fraktion war Ende November überrascht, als die Stadtverwaltung über den sogenannten Veränderungsnachweis zum Haushalt Finanzmittel für die Sanierung von Sportanlagen bereitgestellt hat. Die Stadt hat nachträglich vorgeschlagen die Bezirkssportanlagen (BSA) in Oppum, Traar, Linn und am Rundweg bis 2025 zu sanieren. „Immer wurde vor allem durch den Beigeordneten Markus Schön erklärt, wie wichtig die Beteiligung des Sports und der Kommission sei. So wie die Stadt nun vorgeht, degradiert sie den Sportausschuss und vor allem die Sportstättenkommission zur Bedeutungslosigkeit. Die CDU hat bereits Mitte Oktober in der Kommission ihre Prioritäten klar benannt, hier lagen der Rundweg und Traar ganz oben. Von den anderen Fraktionen haben wir diese Klarheit immer vermisst. Insgesamt hätten wir uns die Beratungen in den letzten zwei Jahren durch die vielen ehrenamtlich Aktiven auch sparen können, wenn Verwaltung sowie SPD, Grüne und FDP eh machen was sie wollen“, kritisiert Zecha.

15.12.2021