Marc Blondin MdL zu den Fertigstellungen der Bezirkssportanlagen

Die CDU-Fraktion Krefeld sieht die letzten Ankündigungen der Verwaltung zu den Fertigstellungen der Bezirkssportanlagen (BSA) Horkesgath, Gladbacher Straße, Sprödental und Hubert-Houben kritisch. „Wir hören von Oberbürgermeister Meyer und Stadtdirektor Schön immer nur, wann etwas fertig werden soll, aber fast nie, dass etwas fertig wird. Beide haben sich schon im Juni 2019 öffentlichkeitswirksam hingestellt und erklärt, dass bis Anfang 2022 zumindest an der Gladbacher Straße, auf der Hubert-Houben-Anlage in Kliedbruch und der Sportanlage Horkesgath alle Maßnahmen fertiggestellt sein sollen. Stand heute ist dort nichts fertig“, kritisiert Ratsherr Marc Blondin MdL.

Im Juni 2019 hatten Oberbürgermeister Frank Meyer und Stadtdirektor Markus Schön den Stand der Planungen den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt. Damals sagten beide, die BSA Horkesgath sei Herbst 2020 fertig, die BSA Hubert Houben Ende 2021, die BSA Gladbacher Straße Anfang 2022 und die BSA Sprödental dann Anfang 2023. Jetzt verkünden beide neue Daten: Für die BSA Horkesgath gilt nun April 2022, für die Gladbacher Straße 2024, für die BSA Sprödental Ende 2024 und Hubert-Houben irgendwann 2025. „Es ist schon dreist, wenn sich angesichts dieser Daten und Fakten OB Meyer und Stadtdirektor Schön in der letzten Woche hinstellen und sich freuen, was die Stadt doch alles investieren würde. Dass jetzt die Sportler und Vereinsverantwortlichen noch länger warten müssen, erwähnen sie dabei natürlich nicht. Die Verwaltung soll endlich aufhören, allen Sand in die Augen zu streuen und sich ehrlich machen“, mahnt der sportpolitische Sprecher, Michael Zecha. 

Aus Sicht der CDU-Fraktion haben Sportausschuss und Rat im Jahr 2018 und 2019 ihre Hausaufgaben gemacht. „Als Politik müssen wir uns darauf verlassen, dass die Verwaltung uns auch realistische Pläne vorlegt. Dafür haben wir in den letzten Jahren auch über 14 Mio. Euro bereitgestellt. Besonders bitter sieht es an der Hubert-Houben-Kampfbahn aus. Diese soll jetzt sogar hintenangestellt werden. Diese Art der Vorgehensweise ist doch überhaupt nicht mehr seriös und nachvollziehbar. Das scheint jedoch die Stadtspitze nicht zu stören. Dabei wird das System der Ankündigung ohne Umsetzungen langsam zur Methode. Bei vielen Projekten, wie dem Stadtwaldspielplatz, dem Stadtwaldhaus oder dem Neubau der Philadelphiastraße ist das schon seit längerem zu beobachten, dass plakative Statements konkreten Umsetzungen vorgezogen werden“, stellt Blondin fest.

17.02.2022