Kerstin Jensen: Krefeld macht nicht genug aus seinen Potentialen

Die Stadt Krefeld nutzt ihre Chancen nur unzureichend und macht nicht genug aus ihren Potentialen. Das sagte die designierte Kandidatin der CDU Krefeld für das Amt der Oberbürgermeisterin, Kerstin Jensen, bei der Mitgliederversammlung ihrer Partei in Fischeln.

Erneut ging die Politikerin dabei auf das Thema Hochschule ein: „In anderen Städten pulsiert das Leben, weil man Hochschulstandort ist. Wir hier in Krefeld nutzen diesen riesigen Standortvorteil fast überhaupt nicht. Die Verantwortung dafür liegt im Rathaus. Bei mir wäre das eine Sache, der sich die Chefin selber annimmt“. Neuerlich bekannte sich Kerstin Jensen auch zur Krefelder Industrie: „Die Arbeitsplätze, die dort bereitgestellt werden, bilden ein Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft. Daher muss die Rathausspitze Unternehmen den roten Teppich ausrollen. Das heißt für mich: Aktive Bestandspflege, zügige Genehmigungsverfahren, Maßhalten bei der Gewerbesteuer und eine Willkommenskultur für Neuansiedlungen. Die Stadt-verwaltung muss sich als Dienstleister der Wirtschaft und der dort arbeitenden Menschen verstehen. Behörden sind für Bürger und Betriebe da, nicht umgekehrt“.

Im Anschluss an Kerstin Jensens Vortrag wählten die zahlreich erschienenen Fischelner CDU-Mitglieder im Rahmen der von Kreisparteichef Marc Blondin geleiteten Sitzung ihre Kandidaten für die Bezirksvertretung. Die Liste wird von Frank Hinz, Carola Ponzelar-Reuters und Christopher Schiffer angeführt. Es folgen Andreas Leppelt, Ole Lueg, Lars Roelofs und sieben weitere Bewerber.

07.02.2020