Kerstin Jensen bekennt sich in Oppum zu Krefeld als Industriestandort

Die designierte Kandidatin der CDU für das Amt der Oberbürgermeisterin, Kerstin Jensen, hat sich bei der Mitgliederversammlung ihrer Partei im Stadtbezirksverband Oppum/Linn klar zu „Krefeld als Standort von Industrie und Industriearbeitsplätzen“ bekannt.

Die Politikerin betonte, sie wolle im Fall ihrer Wahl in Krefeld „eine Willkommenskultur für Neuansiedlungen stärken“. Dazu gehöre für sie auch das „Maßhalten bei der Gewerbesteuer“. Unternehmen dürften nicht „den Eindruck bekommen, sie seien dazu da, um von der öffentlichen Hand ausgenommen zu werden“, so die Unionsbewerberin. Bereits in Krefeld ansässige Industriebetriebe bedürften „der steten Pflege“, und ihre Anliegen müssten „Gehör finden“. Gleichzeitig hob Jensen hervor, dass die Politik in der Bürgerschaft um „Akzeptanz für die ansässige Wirtschaft werben und im Dialog bleiben“ müsse. Die CDU in Oppum und Linn sei dabei „vorbildlich unterwegs“.

Zugleich sprach sich Jensen für eine „Stärkung der Eigentumskultur im Bereich Wohneigentum aus“. Europaweit liege die Eigentümerquote bei siebzig Prozent, in Krefeld seien es weniger als vierzig Prozent. Dabei sei Wohneigentum „die beste Altersvorsorge“. Zudem stärke „Eigentum in den Händen breiter Bevölkerungsschichten die Verbundenheit der Einwohner mit ihrer Stadt“ und wirke sich „auch auf das Stadtbild insgesamt aus“. Ausdrücklich lobte Jensen das Engagement der Krefelder Wohnstätte auf dem heimischen Immobilienmarkt. Das Unternehmen spiele „eine sehr positive Rolle“, so die OB-Kandidaten.

Bei der Versammlung wählten die zahlreich erschienenen CDU-Mitglieder zugleich ihre Liste für die Bezirksvertretung Oppum/Linn, die von den Ratsmitgliedern Jürgen Wettingfeld und Stefan Galke angeführt wird. Auf den nachfolgenden Plätzen treten Thilo Forkel, Christine Tagoe, Rolf-Bernd Keusgen und vier weitere Bewerber an.

02.02.2020