Hülser Bad

Die CDU in der Bezirksvertretung Hüls setzt sich dafür ein, dass die Hülser Bürger so schnell wie möglich wieder in ihrem Bad schwimmen können. "In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung haben wir den entsprechenden Antrag gestellt. Jetzt ist die Stadtverwaltung mit dem OB Meyer an der Spitze gefragt, die Weichen dafür zu stellen. 100.000 Euro wurden sprichwörtlich umsonst versenkt ", kritisiert der Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hüls, Timo Kühn.

Ziel muss es sein, dass für den Badebetrieb notwendige Ausnahmegenehmigungen wie 2018 eingeholt werden. Gleichzeitig verlangt die CDU allerdings auch Auskunft darüber, wie es zu dem Desaster kommen konnte und warum noch 2017 über 100.000 Euro in eine falsche Lösung investiert wurden. "Wir haben damals nach dem Ratschlag der Verwaltung gehandelt. Wir haben daher auch beantragt, dass die Verwaltung aufklärt, wie es zu dem Fehler kommen konnte. Auch wollen wir wissen, warum ein Gutachten plötzlich zu einem ganz anderen Ergebnis kommt, obwohl dies gar nicht der Auftrag war. Statt zu klären, welche Sichttiefe in einem solchen Bad in Ordnung ist, klärt das Gutachten auf einmal auf, dass man das Bad schließen muss", ärgert sich Kühn.

Auch die Rolle vom Hülser Bezirksvorsteher Hans Butzen sieht Kühn kritisch. Aus den Medien erfahren wir, dass Hans Butzen eine Brand-E-Mail am Montag an Frank Meyer schickt, und die Schließung des Bads als Super-GAU für den SPD-Kommunalwahlkampf bezeichnet. Kurze Zeit später präsentiert die Stadtverwaltung eine vermeintliche Lösung. 100.000 Euro futsch, Wahlkampfhilfe vom OB für einen Bezirksvorsteher, wäre das vor 2014 geschehen, hätte die SPD wahrscheinlich schon längst einen Rücktritt gefordert", mahnt Kühn,.

Die CDU-Fraktion hat sich in ihrem Antrag zudem dafür eingesetzt, dass - sollte bis zum Start der Badesaison 2019 keine Öffnung des Bades möglich sein - ein Umbau geprüft wird. Ebenso hat die CDU dafür plädiert, den jetzigen Standort des Bades beizubehalten. "Das Bad gehört nach Hüls und nicht irgendwo in den Hülser Norden, wie von der SPD gefordert. Ein solches neues Bad muss jetzt rasch geplant werden in Abstimmung mit den Hülserinnen und Hülsern und der Politik. Gleichzeitig müssen wir auch an die Zukunft denken. Wollen wir ein mobiles Dach für die Wintermonate, können wir die Schwimmanlage bis zu den Sportstätten am Hölschen Dyk erweitern, und welche Kosten fallen die nächsten 10 Jahre an. Diese Fragen müssen schnellstmöglich geklärt werden", so Kühn abschließend.

10.04.2019