CDU Süd unterstützt Vorschlag von Kerstin Jensen zum Helmut-Kohl-Platz

Die CDU im Stadtbezirksverband Krefeld-Süd unterstützt den Vorschlag von Oberbürgermeisterkandidatin Kerstin Jensen zur Umbenennung des Platzes der Wiedervereinigung in Helmut-Kohl-Platz.

Wie der Vorsitzende der CDU Süd, Daniel Wingender, erklärte, wolle die Unionsfraktion in der Bezirksvertretung das Thema in der kommenden Sitzung auf die Tagesordnung bringen. Wingender sagte, er teile "die Hoffnung von Kerstin Jensen, dass wir hier eine parteiübergreifende Verständigung hinbekommen". Der Ratsherr erinnerte daran, "dass Krefeld auch die Bundeskanzler Konrad Adenauer und Willy Brandt auf diese Weise unbürokratisch und mit breitem Konsens geehrt hat".

Auch die Spitzenkandidaten der CDU Süd für die Wahl zur Bezirksvertretung am 13. September 2020, Elona Hubrach-Verhasselt und Mehmet Demir, bekennen sich zum Jensen-Vorschlag. "Ein Helmut-Kohl-Platz an prominenter Stelle wäre eine Aufwertung für Dießem", so Hubrach-Verhasselt. Der langjährige Bundeskanzler genieße "bei vielen Menschen auch bei uns im Bezirk Anerkennung und Respekt für seine herausragenden Verdienste um Deutschland und Europa".

Mehmet Demir, der den Ratswahlkreis Lehmheide betreut, hob hervor, gerade "für viele jüngere Leute" sei "Helmut Kohl eine Identifikationsfigur ihrer Kindheit und Jugend". Demir äußerte die Ansicht, "besonders in diese Corona-Tagen" sei es "wichtig, sich auch mit anderen großen und kleinen Fragen unseres Zusammenlebens zu beschäftigen". Die Schaffung "eines Helmut-Kohl-Platzes auch in Krefeld" bewege nicht die Welt", würde aber "für viele Menschen - gerade auch für jene, die sich nicht tagtäglich in den Medien äußern - eine Genugtuung darstellen", so Demir.

 

 

07.04.2020