CDU-Ratsmitglieder aus Bockum: Das Stadtwaldhaus darf nicht geschlossen werden - Sanierung bei laufendem Betrieb!

Die drei Bockumer CDU-Ratsherren Michael Zecha, Manfred Läckes und Dr. Gero Hattstein machen sich dafür stark, dass das Stadtwaldhaus während der Sanierung ab Ende 2020 geöffnet bleibt und nicht komplett geschlossen wird. Zecha, Mitglied des städtischen Finanz- und Liegenschaftsausschusses, erklärt: „Es gibt genügend Kreativität und Ideen des Pächters, den Betrieb während der Sanierung aufrechtzuerhalten. Es ist unwahr und ein starkes Stück, wenn die Stadtverwaltung – immerhin in Person des Leiters des OB-Büros, Herrn Plaßmann – verkündet, die Komplettschließung sei im besten Einvernehmen mit dem Pächter des über die Stadtgrenzen hinaus beliebten Ausflugsziels erfolgt. So geht das nicht! Und so geht man nicht mit einem Krefelder Juwel um!“

 

Auch Manfred Läckes, baupolitischer Sprecher der Fraktion, übt Kritik an der Verwaltung und mahnt: „Niemand hat uns bisher gesagt, wann genau die Sanierung beginnt und vor allem wie lange sie dauern soll. Bei der angespannten Handwerkerlage gehen da mal schnell 2 bis 4 Jahre ins Land. Eine solch lange Komplettschließung mit ungewissem Ausgang wäre verheerend für die Zukunft des Stadtwaldhauses. Herr Lang führt das Haus nun seit 28 Jahren, es ist eine Erfolgsstory. Er hat bereits mehrmals mit seinem Team bewiesen, dass auch größere Umbaumaßnahmen bei laufendem Betrieb in enger Abstimmung mit der Verwaltung möglich waren.“

 

„Uns ist auch schon zu Ohren gekommen, dass die Stadtverwaltung das Haus am liebsten loswerden möchte – auch hier sagen wir ganz klar: Nein! Das Haus gehört der Krefelder Bürgerschaft und so muss es auch bleiben. Seit Jahrzehnten werden hier Veranstaltungen abgehalten: Karnevalssitzungen, Abibälle, Abschlussfeiern und der boomende Biergarten. Wir werden nicht zulassen, dass dies alles gefährdet wird“, sagt Gero Hattstein, Mitglied im Planungsausschuss.

Es kann aus Sicht der CDU-Ratsherren auch nicht sein, dass die Sanierung allein mit der „Baubrille“ beurteilt werde. Das Haus biete genügend unterschiedliche Flächen: großer Saal, kleiner Saal und Biergarten. Auch gibt es viele Ideen, um Engpässe mit temporären Möglichkeiten wie Großraumzelte zu überwinden. Das Stadtwaldhaus hat auch unter Aspekten des Stadtmarketings für Krefeld eine große Bedeutung. Warum dies in der Stadtverwaltung offenbar überhaupt keine Rolle spiele, ist unverständlich. Die CDU-Ratsherren aus Bockum setzen sich für den Erhalt des Hauses und seine Sanierung in Teilabschnitten – und ohne eine Komplettschließung – ein.

25.04.2019