CDU-Ratsfraktion zum Thema "Sicherheit von Frauen in Krefeld"

Die Sicherheit von Frauen in Krefeld muss verbessert werden. Daher hat die CDU-Ratsfraktion zu diesem Thema zwei Anträge für den Ordnungs- und Sicherheitsausschuss (AVVOS) sowie Planungsausschuss eingebracht. „Uns haben die Presseberichterstattung und die Schilderungen unserer Ratskollegin Simone Roemer überzeugt, dass hier mehr zu tun ist“, erklärt der zuständige Sprecher im AVVOS, Walter Fasbender.

Für die CDU-Fraktion lässt auch das Konzept von Oberbürgermeister Meyer „Handeln und Helfen“ auch bei dem Thema Sicherheit von Frauen zu viele Leerstellen. Für den kommenden AVVOS fordert die Fraktion daher im Wesentlichen zwei Aspekte: Zum einen fragt die CDU nach einem Sachstandsbericht, welche Maßnahmen die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Polizei durchführen, um die Sicherheit von Frauen zu erhöhen. Und zum anderen möchte die CDU ein Konzept, wie das Sicherheitsempfinden von Frauen erhöht werden kann. „Hier sind neben der Stadt auch weitere Akteure gefragt. Zusammen mit der Polizei und der SWK brauchen wir hier mehr Initiative. Gefragt ist hier dann auch der runde Tisch “Sicherheit in der Innenstadt", der sich dieses Themas annehmen muss. Dessen Einberufung haben wir vor einiger Zeit gefordert“, beschreibt Fasbender den CDU-Vorstoß.

Auch im Planungsbereich muss aus Sicht der CDU mehr getan werden. „Wir wollen das Thema Sicherheit in der Bau- und Planungspolitik mehr Priorität einräumen. Dafür haben wir eine gemeinsame Sitzung der relevanten Ausschüsse vorgeschlagen. Gleichzeitig muss bei neuen Planungen auch das individuelle Sicherheitsempfinden der Bürger mitgedacht werden. Hier gibt es zahlreiche Beispiele anderer Städte um beispielsweise dunkle Ecken zu vermeiden“, erklärt der planungspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Jürgen Wettingfeld.

29.01.2020