CDU in Fischeln zum Thema B-Plan Plankerheide

Die CDU in der BV Fischeln und Ratsfrau Britta Oellers MdL sehen das geplante Vorgehen der Verwaltung im Bereich des Neubaugebietes Plankerheide kritisch. „Wir haben immer gesagt, wir brauchen eine Entlastungsstraße für den Fischelner Ortskern. Durch die Prioritätenänderung sehen wir das Ziel gefährdet. Jetzt soll gebaut werden, ohne an die Entlastung zu denken“, mahnt Oellers.

 

In der Ratssitzung im Februar sowie in der letzten Sitzung der BV Fischeln hatte die Verwaltung den Beschluss vorgelegt, das Baugebiet Plankerheide auch parallel zur Entwicklung des Baugebiets Fischeln Süd-West sowie der Entlastungsstraße zwischen Kölner Straße und Anrather Straße planen zu dürfen. „Dieses Vorgehen haben wir in beiden Sitzungen abgelehnt. Wir befürchten, dass die Verwaltung nun veränderte politische Mehrheiten nutzt, um Plankerheide durchzuziehen, ohne die Entlastungsstraße zu bauen und Fischeln Süd-West umzusetzen. Die Politik in Fischeln, nicht nur die CDU, sondern auch die SPD haben sich immer dazu bekannt. Der vorgelegte Beschluss der Verwaltung und das neue Abstimmungsverhalten der SPD lassen daran aber Zweifel aufkommen. Die Menschen in Fischeln erwarten, dass wir uns an das halten, was wir vor der Wahl gesagt haben“, erklärt Frank Hinz, Sprecher der CDU in der BV Fischeln.

 

Das Baugebiet Plankerheide, das zwischen Eichhornstraße und Kölner Straße, östlich und südlich vom Friedhof geplant ist, soll nun aus Sicht der CDU ohne Rücksicht auf bisherige Beschlüsse nach vorne gebracht werden. „Gerade für das neue Baugebiet brauchen wir eine Umgehung von Fischeln. Es ist illusorisch zu denken, dass in Plankerheide nur Menschen ohne Auto wohnen werden. Selbst die Idee von den Grünen, die Siedlung autofrei zu gestalten, ist ein Luftschloss. Dann werden die Leute am Rand parken, um von da aus zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren“, kritisiert Oellers.

07.04.2021