CDU-Fraktion zur Behauptung der WZ, Ottostraße und Oppum-Süd wären weiter im Rennen zur Regionalplanänderung

„Die Behauptung, die Flächen Ottostraße und Oppum-Süd seien weiter in der Planung für die Regionalplanänderung, ist falsch. Eine solche Presseberichterstattung ist brandgefährlich, denn sie verunsichert die dort wohnenden Krefelder, die zahlreich gegen das Vorhaben protestiert haben“, erklärt der planungspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Jürgen Wettingfeld zur gestrigen Berichterstattung in der Westdeutschen Zeitung.

Diese hatte gestern berichtet, dass ein Großteil der vorgeschlagenen Bauland-Flächen im Entwurf des Regionalplans Düsseldorf vom Tisch seien. Die Flächen in Oppum-Süd und an der Ottostraße dagegen nicht. In der im Artikel angesprochenen Sitzung des Planungsausschusses haben CDU, SPD und FDP allerdings beschlossen, gegen den Ratschlag der Bezirksregierung, die Flächen ebenfalls zu streichen. „In einer Stellungnahme haben die Fraktionen von CDU, SPD und FDP auch noch einmal deutlich gemacht, dass die Flächen KR_01, also im Bereich Ottostraße, und KR_12, im Bereich Oppum Süd, gestrichen werden“, stellt Wettingfeld fest.

Der Rat der Stadt Krefeld hatte sich mit den Stimmen der CDU mehrheitlich gegen alle Flächen für die Regionalplanänderung ausgesprochen. „Dem sind die Krefelder Vertreter im Regionalrat, Manfred Läckes von der CDU und Sozialdemokrat Jürgen Hengst, gefolgt und haben ihre Fraktionen überzeugt, alle Krefelder Flächen zu streichen. Die Politik hat hier ein klares Votum abgegeben, was sie den Bürgern vor Ort auch versprochen hat. Eine gegenteilige Berichterstattung führt daher zu einer großen Verunsicherung, die bei den Bürgern vor Ort den Eindruck erwecken lässt, die Politik sei zu ihnen nicht ehrlich gewesen. Diesem Anschein stellen wir uns klar entgegen“, mahnt Wettingfeld abschließend.

14.11.2019