CDU-Fraktion zum Verhalten der SPD hinsichtlich der Entwicklung Fischelner Baugebiete:

Die CDU-Fraktion ist vom Verhalten der SPD hinsichtlich der Entwicklung der Fischelner Baugebiete und der Umgehungsstraße enttäuscht. „Es wäre ein gutes Zeichen an die Fischelner Bevölkerung gewesen, noch einmal die Notwendigkeit der Umgehungsstraße und der Reihenfolge der Baugebiete deutlich zu machen“, erklärt die CDU-Ratsfrau Britta Oellers MdL.

In der gestrigen Ratssitzung hatte die Verwaltung eine Vorlage vorgestellt, die ein Wettbewerbsverfahren für das neue Baugebiet Plankerheide vorsieht. Das Gebiet ist zwischen K-Bahn-Trasse und Friedhof geplant. Hierzu hatte die CDU-Fraktion noch einen Ergänzungsantrag eingebracht. Dieser stellt klar, dass vor einer Entwicklung von Plankerheide erst die Umgehungsstraße und ein Teil vom Baugebiet Fischeln Süd-West fertig sein muss. „Bevor in der Plankerheide etwas passiert, muss eine verkehrliche Entlastung des Ortsteils Fischeln her“, mahnt der Planungspolitiker der CDU-Fraktion, Manfred Läckes. 

SPD und Grüne lehnten den CDU-Antrag gestern ab. Dabei war der CDU-Antrag nur das, was die SPD am 8. September 2020 auch noch einmal im damaligen Planungsausschuss bestätigte. Denn SPD und CDU hatten sich in der letzten Periode auf eine zeitliche Reihenfolge zur Umsetzung der Baumaßnahmen geeinigt. „Davon will die SPD in der gestrigen Ratssitzung offenbar nichts mehr wissen, schade dass man hier die dringende Entlastung ignoriert. Wir stehen dem Neubaugebiet Plankerheide grundsätzlich positiv gegenüber, wollen aber erst einen Schritt vor dem anderen und endlich die Entlastung für den Fischelner Ortskern“, so Oellers.

Irritiert zeigte sich Oellers auch von den Aussagen dern Grünen-Fraktionsvorsitzenden Heide Matthias zu der Thematik. „Wer, wie Frau Matthias von einer neuen Stadt, die dort entstehen soll oder einer autofreien Siedlung spricht, der setzt sich weder mit der Realität vor Ort noch mit der Lebenswirklichkeit der Menschen auseinander. Deswegen müssen wir auch die verkehrlichen Auswirkungen der Plankerheide untersuchen und später mit bewerten, denn nicht jeder wird mit der Bahn oder dem Rad fahren“, kritisiert Oellers.

05.02.2021