Britta Oellers zur geplanten Kita am Weidenröschenweg

Die CDU-Fraktion in Fischeln als auch auf gesamtstädtischer Ebene lehnen die Planungen zur Kita am Weidenröschenweg weiterhin ab. „Wenn man sich den Standort anschaut, macht hier eine Kita keinen Sinn. Weder ist die verkehrliche Situation geeignet, noch ist der Verlust der einzigen Frei- und Bewegungsfläche in der Siedlung tragbar“, erklärt die jugendpolitische Sprecherin, Britta Oellers MdL.

Die Stadtverwaltung hat für die kommende Sitzung des Jugendhilfeausschusses als auch für die Bezirksvertretung (BV) eine Vorlage eingebracht. Diese sieht den Bau einer drei-gruppigen Kita auf einer Freifläche am Weidenröschenweg vor. SPD und Grüne in Fischeln haben ihrerseits einen Antrag eingebracht. „Der Antrag von SPD und Grünen bestätigt die kritischen Äußerungen zu der verkehrlichen Situation sowie der Erreichbarkeit der Kita.  Der Standort lässt aus unserer Sicht keine vernünftige Lösung zu. Deswegen plädieren wir dafür, auf die Kita am Weidenröschenweg zu verzichten. Stattdessen sollen die Planungskapazitäten und Finanzmittel in die Realisierung der geplanten Kita im Bereich des Neubaugebietes Fischeln Süd-West eingesetzt werden“, erklärt Frank Hinz, Sprecher der CDU-Fraktion in der BV Fischeln.


Auch wenn SPD und Grüne die verkehrliche Situation prüfen lassen möchte, scheitert diese aus Sicht der CDU an der Realität und an fehlenden Lösungen. „Gerade der Verzicht auf Parkplätze, auch für das Kita-Personal, sowie die Lage in einer Spielstraße widersprechen dem normalen Eltern-Kind-Verkehr und der allgemeinen Praxistauglichkeit. Die Ausweisung von Parkplätzen an der Dohmenstraße oder der Willicher Straße sind keine Hilfe, wenn Mütter oder Väter bei schlechtem Wetter mit dem Geschwisterkind auf dem Arm zur Kita hetzen, zumal diese Plätze auch nicht da sind“, kritisiert Oellers.  


Auch die Anwohner vor Ort sorgen sich um den Verlust der großen Frei- und Bewegungsfläche. „Die grüne Wiese im Viertel dient vor allem den Kindern und Jugendlichen. Dabei ist aus jugendpolitischer Sicht eine nachhaltige Freiflächenplanung für Kinder und Jugendliche von höchster Bedeutung“, mahnt Oellers.

 

 

 

04.03.2021