Alle 56 im Stadtverband
der Kleingärtner Krefeld organisierten Gartenbauvereine hat
der Kleingartenbeauftragte der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld
besucht. Jetzt zog er ein Resümee: „Die Gartenfreunde
pflegen mit unglaublichem Engagement insgesamt 181,6 Hektar des
Krefelder Stadtgebiets. Da die Anlagen öffentlich sind, ist
das eine Arbeit, die allen Bürgerinnen und Bürgern der
Stadt zu Gute kommt.“ Neben Dank und Anerkennung machte Horn
der erfreuliche Mitteilung, die Kleingärtner seien im wesentlichen
mit den Rahmenbedingungen für das Kleingartenwesen in Krefeld
zufrieden. Gelegentlich bereite der Zustand der Wege Probleme.
Das zwischen Stadtverwaltung Krefeld und Stadtverband der Kleingärtner
Krefeld erarbeitete Sanierungskonzept für die Wege gebe aber
eine bestimmte Reihenfolge vor, die mittelfristig allen Interessen
gerecht werde.
Lob fand CDU-Fachmann Horn auch für die Arbeit der Verwaltung.
Der Fachbereich Grünflächen arbeite trotz des knappen
Budgets mit dem Stadtverband der Kleingärtner und dieser mit
den Gartenbauvereinen sehr flexibel zusammen. In der Regel ließen
sich die Probleme gemeinschaftlich in Absprache mit dem Fachbereich
Grünflächen lösen. Im Schnitt seien die über
4.000 Gärten, die sich auf 102 Kleingartenanlagen aufteilen,
rund 370 Quadratmeter groß. Hierfür müsse im Jahr
ein Betrag von rund 56 Euro Pacht incl. Winterstreudienst an die
Stadt Krefeld entrichtet werden. „Diese Pacht stellt für
keinen der Krefelder Kleingärtner ein finanzielles Problem
dar. Viel stärker zu Buche schlägt der Ablösebetrag
für einen Kleingarten“, so Horn. Bei der Übernahme
eines Gartens werde der Wert der Bepflanzung und der Aufbauten,
zum Beispiel des Gartenhäuschens, durch den Stadtverband der
Kleingärtner Krefeld ermittelt. Dabei könnten Summen
von 3.000 Euro und mehr zustande kommen. Das kann dann für
manche junge Familie, die solch ein Gelände für Zwecke
der Selbstversorgung nutzen möchte, zu einem finanziellen
Problem werden.
Den Kontakt zu den Kleingärtnern will Horn auch weiter pflegen.
Regelmäßige Gespräche mit den Vorständen und
die jährlichen Kleingartengespräche hätten sich
inzwischen zu einer festen Größe in seiner Terminplanung
entwickelt. Die Entwicklung des Kleingartenwesens liegt Horn sehr
am Herzen: „Wenn wir als Stadt eine geordnete Entwicklung
wünschen, dann geht das nur mit den Gartenfreunden in den
Vereinen.“ Für das Stadtbild und das Grün in Krefeld
setze er auf die bewährte Zusammenarbeit mit den Kleingartenvereinen. |