Einen Leistungsbericht
für die Jahre 1999 bis 2004 hat die CDU-Fraktion im Rat der
Stadt Krefeld vorgelegt, der auf unseren Internet-Seiten vollständig
abrufbar und nachlesbar ist.
Heute möchten wir Sie auszugsweise zum Thema „Jugend
und Soziales“ informieren:
„Auch im Jahr 2004 bleibt der Anteil der Sozialhilfe- und
Jugendhilfeleistungen mit 95,958 Mio. Euro (= 12,09 Prozent) nach
dem Etat für den sächlichen Verwaltungsaufwand mit 155,575
Mio. Euro (19,60 Prozent) und dem Personaletat mit 144,735 Euro
(18,23 Prozent) der drittgrößte Einzelposten.
Der Sozial- und Jugendetat der Stadt Krefeld wird damit seiner
Verantwortung für die Menschen gerecht. Er bleibt trotz notwendiger
Einsparungen auch in 2004 angemessen, um die erforderliche Hilfe
zur Selbsthilfe zu leisten, wie ein Vergleich der Gesamtausgaben
des Verwaltungshaushaltes im Einzelplan 4 - Soziale Sicherung -
der Jahre 1999 (140 Mio. Euro) und 2004 (163,5 Mio. Euro) zeigt.
Die Entwicklung der Gesamtausgaben, aber auch der einzelnen Haushaltsansätze
sind ein Beleg für Stabilität und Kontinuität im
Jugend- und Sozialetat der Stadt Krefeld.
Bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gehen wir eigene
wirksame Wege. Die Zentralstelle für Beschäftigungsförderung
der Stadt Krefeld ist ein erfolgreiches Modell für neue Beschäftigung
und Qualifizierung. Für Arbeitsbeschaffungsmaßahmen
und Qualifizierungsprojekte stehen im Haushalt für das Jahr
2004 rund 5,7 Mio. Euro zur Verfügung.
Das ist Ausdruck sozialer und arbeitsmarktpolitischer Verantwortung
der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, die auch die finanziellen
Voraussetzungen dafür geschaffen hat, dass der Rechtsanspruch
auf einen Kindergartenplatz in Krefeld erfüllt werden konnte
und dass für die qualifizierte Tagesbetreuung für Kinder
im schulpflichtigen Alter 289.050 Euro im Jahr 2004 zur Verfügung
stehen.
Das ist ein gutes Ergebnis, das wir im Zusammenwirken mit den
freien Trägern der Jugend- und Sozialhilfe trotz schwieriger
Haushalts- und Finanzlage im Interesse der Menschen in unserer
Stadt erreicht haben.
Die Mittel, die die örtlichen Träger (freie Träger
und Stadt Krefeld) und überörtlichen Träger (Landschaftsverband
Rheinland) sowie Träger der Jugend- und Sozialhilfe aufgebracht
haben und weiterhin aufbringen, sind eine wichtige und unverzichtbare
Zukunftsinvestition.
Den freien Trägern der Jugend- und Sozialhilfe in Krefeld
danken wir für deren beispielhaftes und unermüdliches
Engagement bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben
der Jugend- und Sozialarbeit in Krefeld.
Wir gehen davon aus, dass die Arbeit der Jugend- und Sozialverbände
wie in den Vorjahren auch durch den Haushalt 2004 hilfreich und
wirksam unterstützt werden kann.“
Leistungsbericht
1999 - 2004 (PDF-Dokument) |