Stefanie Neukirchner zur Schulentwicklungsplanung

Die schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Stefanie Neukirchner, zeigt sich verwundert über die Diskussion über Bildung der 1. Klassen in den Grundschulen und die generelle Schulentwicklungsplans für die städtischen Grundschulen in der Bezirksvertretung Hüls am Dienstag. „Es ist schon verwunderlich, dass Herr Butzen und Herr Reyer als Sozialdemokraten die Schulentwicklungsplanung des eigenen OB kritisieren. Wo und wie viel erste Klassen in Grundschulen gebildet werden, sollte auf Grundlage von Fakten und nicht von politischen Einzelmeinungen getroffen werden“, erklärt Neukirchner.

In der Bezirksvertretung diskutierten die Vertreter über die Entwicklung des Schulentwicklungsplans für die städtischen Grundschulen sowie über die im kommenden Jahr einzurichtenden ersten Klassen an den Hülser Grundschulen. Die SPD startete in der Bezirksvertretung eine Diskussion darüber, ob in Hüls noch eine weitere Klasse eingerichtet werden soll, obwohl es die Planung nicht vorsieht. „Die Schulentwicklungsplanung darf nicht Gegenstand politischer Debatten sein, welcher Bezirk besonders bevorzugt werden soll. Wir müssen dabei auch die Folgen beachten: Wenn sich überall Einzelmeinungen wie in Hüls durchsetzen würden, müssten an anderen Standorten Lehrer abgezogen werden. Ich würde mich als Hülserin auch über jede Klasse freuen, aber wir müssen genauso die anderen Eltern und Schüler in ganz Krefeld im Blick haben. Alles andere wäre eine mangelnde Solidarität zwischen den Stadtteilen“, mahnt Neukirchner. 

Die Planung wird von der Stadtverwaltung auf Grundlage der sogenannten Schulentwicklungsplanung für die kommenden fünf Jahre erstellt. In der Schulentwicklungsplanung wird für Hüls erst ab 2022 ein signifikanter Anstieg um 19 Schüler im Vergleich zu 2019 erwartet, in Mitte sind es dagegen über 90. Die Schulentwicklungsplanung entscheidet zudem auch über die Verteilung von Lehrern auf die einzelnen Schulen.

 

 

 

 

 

 

 

 

20.12.2018