Stadtumbau West 2.0

Stadtumbau West 2.0

Jahrzehnte lang war die Wohngegend links und rechts der Marktstraße geprägt durch ein produktives Neben- und Miteinander von kleinen Läden und selbständigen Handwerkern, so Ratsfrau Ingeborg Müllers (CDU), die hier seit Jahrzehnten wohnt. Diese Bild hat mittlerweile große Risse bekommen. Leerstand von Ladenlokalen und Wegfall des Einzelhandels prägen zunehmend das Straßenbild. Hinzukommen mangelnde Investitionen in die Bausubstanz, so dass zeitgemäßes Wohnen in vielen Fällen nicht möglich ist. 

Zurückzuführen ist dies zum Teil darauf, dass Hauseigentümer zu alt, wenig Anreize bestehen Geld zu investieren oder Erbengemeinschaften sich nicht einigen können. Egal warum, so wird eine Renaissance der Krefelder Innenstadt niemals zu erreichen sein. 

Aus Sicht der CDU reicht es nicht aus Parkanlagen zu verschönern, Stadtumbau West muss mehr bewirken. Weiterhin muss auch Sicht der CDU-West das Parkproblem gelöst werden. Dringend muss hier eine Lösung gefunden werden. Ohne Quartiersgaragen oder -stellplätze fällt es schwer interessierte Bürger, die auswärts arbeiten, für einen Umzug in die Krefelder Innenstadt zu gewinnen.

Ingeborg Müllers: Wer Krefeld 230000+ propagiert und erreichen will, der muss mehr tun. Aus diesem Grund fordert die CDU-Ratsfrau die Initiierung eines Projektes, wie sie die Montag-Stiftung an der Tannenstraße angestoßen hat. Müllers: Wir fordern in der Verwaltung einen Kümmerer, einen Ansprechpartner, der zum einen von den Ideen und den Ergebnissen der Montagstiftung gelernt hat und zum anderen als Ansprechpartner und Vermittler zur Verfügung steht. Noch kann man das Gebiet links und rechts der Marktstraße wieder beleben.

Aus diesem Grund wird Ingeborg Müllers andere Fraktionen, Bürgervereine, Nachbarschaften, Verwaltung und Betroffene jeder Art anzusprechen. 

„Wir können die Probleme nur gemeinsam lösen. Wer glaubt, alleine Großprojekte retten die Krefelder Wohngebiete entlang der Wälle, der denkt zu kurz“, so Ingeborg Müllers: „Stadtumbau West muss fortgesetzt, muss intensiviert werden, eben Stadtumbau West 2.0.“

01.04.2015