Rheinbahn-Haltestellen in Krefeld

Die Anregungen des Krefelder Bürgers Sebastian Sothen zum Thema "Hochbahnsteig KR-Rheinstraße/Hbf" werden geprüft. Wie der Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Bau, Planung,Stadtentwicklung, Wohnen, Demographie und Mobilität" der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, Ratsherr Jürgen Wettingfeld, mitteilt, habe seine Fraktion die Stadtverwaltung Krefeld gebeten, die Möglichkeiten zur Schaffung von Hochbahnsteigen an der Rheinstraße und am Hauptbahnhof in Krefeld zu prüfen, durch die ein barrierefreier Zu- und Ausstieg für Kunden der Rheinbahn in Krefeld geschaffen werden könnte. 

Der CDU-Politiker hat in diesem Zusammenhang auch verschiedene Fragen an die Stadtwerke Krefeld AG gerichtet: a) Gibt es für die Straßenbahnen modernisierte Haltestellen, die eine Zugangsmöglichkeit haben, die vergleichbar ist mit der Situation an UdU? b) Wenn ja, wie viele Haltestellen in dieser Ausführung gibt es? c) Wenn ja, gibt es dort Schwierigkeiten mit dem barrierefreien Zugang? d) Wenn ja, wie werden die Schwierigkeiten gelöst? e) Hat die Frage einer erschwerten Zugangsmöglichkeit eine Rolle bei der Anschaffung der Straßenbahnen geführt? 

Außerdem hat die CDU-Ratsfraktion dazu für dessen Sitzung am 05.05.2015 einen Antrag an den Ausschuss für Bauen, Wohnen und Mobilität der Stadt Krefeld gerichtet. Darin wird als Beratungsgrundlage wird ein Bericht der Rheinbahn AG erbeten, in dem deren Pläne zur Gestaltung von Rheinbahn-Haltestellen in Krefeld darzulegen sind. Begründung: Nachdem die Bedürfnisse der Rheinbahn-Kunden an neuen Ostwall-Haltestelle keine Berücksichtigung gefunden haben, möchte die Rheinbahn AG nunmehr am Hauptbahnhof tätig werden. In der erbetenen Berichterstattung sollten auch die Möglichkeiten dargestellt werden, die Rheinbahn-Haltestelle an der Rheinstraße barrierefrei zu gestalten.

10.04.2015

Herausgeber: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld

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Eingabe des Bürgers Sebastian Sothen:

Sehr geehrte Damen und Herren, 

ich habe gerade den folgenden Artikel gelesen und kann mich leider nur darüber ärgern: m.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/bahnhof-rheinbahn-will-haltestelle-ausbauen-aid-1.4999934

Meine Verärgerung bezieht sich hauptsächlich auf die Stadt Krefeld und ihre Sturheit. 

Statt eine Lösung für das bekannte Problem zu finden, schafft die Stadt immer wieder vollendete Tatsachen - so sieht es zumindest aus.

Für mich, so scheint es, gibt bzw. gab es genug Möglichkeiten um einen Hochbahnsteigsteig in der City unterzubringen. Sei es rechts und links der zukünftigen Abstellgleise vor Primark oder vor dem Cinemaxx.

An der Rheinstr. müssten die Bäume zwar weichen, aber das wäre im Zusammenhang mit der Fällung der anderen Bäume zugunsten des Glasdachs nicht weiter ins Gewicht gefallen. 

Am Hbf ließe sich so ein Bahnsteig ebenfalls anlegen. Man setzt die Hochbahnsteige einfach rechts und links an die Stelle der heutigen und pflastert die Mitte niederflurig für die 44. Dann kann zwar immer nur eine Traktion dort stehen, aber die nachfolgende kann ja warten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Leute durch die seitlich liegenden Hochbahnsteige dazu gezwungen sind die Ampeln zu nutzen um die Haltestellen zu erreichen. Und: Die Wagen der SWK sind schmaler als die der Rheinbahn. Die 44 kann daher auch nicht am Hochbahnsteig entlang schleifen. 

Diese Lösung ist auch hinsichtlich der Pfeiler des Überbaus des Cinemaxx-Komplexes am sinnvollsten.

Leider erschließt sich mir nicht, was gegen diese sinnvolle und nützliche Lösung spricht. Ästhetik zählt nicht als Argument. 

MfG 

Sebastian Sothen 

Martinstr. 11 

47805 Krefeld

11.04.2015