Pressemitteilung "Neues Konzept Kinderarmut"

"Die CDU-Ratsfraktion begrüßt das neue Konzept der Stadt gegen Kinderarmut. „Mit Gregor Micus ist dafür ein Netzwerker und fundierter Fachmann als Gesicht der Initiative gefunden worden. Wir freuen uns, dass nach der Ankündigung vor 14 Monaten nun die ersten Konzeptideen auf dem Tisch liegen. Das war überfällig. Uns fehlt allerdings der Fokus auf das wichtigste Instrument zur Vermeidung von Kinderarmut: Arbeit für die Eltern“, mahnt die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Landtagsabgeordnete Britta Oellers.

 

Die bessere Vernetzung beim Thema Kinderarmut ist aus Sicht der Krefelder CDU-Ratsfraktion ein richtiger Schritt. „Für so ein zentrales Ziel des OB erwarten wir jedoch mehr als ein paar Seiten Powerpoint-Präsentation und dem Projekt “kommunale Präventionskette“ als Feigenblatt eines theoretischen Unterbaus. Wir sind gespannt, was uns der OB und die Stadtverwaltung  dazu in den kommenden Wochen präsentieren werden“, erklärt Oellers. Dass der OB auch die Wirtschaft mit ins Boot holen will, begrüßt die Fraktion. „Dies ist ein fälliger Schritt. Hierfür bietet es sich hervorragend an, die Runde “Arbeit und Wirtschaft“ wieder einzuberufen, die unter den Vorgängern von OB Meyer gegründet wurde. Krefeld ist für die Wirtschaft attraktiv, aber insgesamt vermissen wir vom OB Meyer den Willen, mehr für die Krefelder Wirtschaft zu tun. Eine bessere Vernetzung mit der – und der Ausbau von Dienstleistungen der Stadtverwaltung für die – Wirtschaft, würden die Nachhaltigkeit des Kampfes gegen Kinderarmut durch mehr Beschäftigung fördern“, so Oellers. Kinderarmut ist leider kein spezifisches Krefelder Problem, sondern ist in ganz NRW nachweisbar. Die Bertelsmann-Stiftung hatte noch im Jahr 2016 von einem Anstieg der Kinderarmut berichtet. „Dass die Bekämpfung von Kinderarmut nicht von heute auf morgen zu lösen ist, haben die rot-grünen Regierungsanstrengungen seit 2010 gezeigt. Das Ziel die Kinderarmut zu senken, hat die rot-grüne Regierung Kraft nicht erreicht. Die CDU-FDP Landesregierung verfolgt daher neue Schwerpunkte wie z.B.: Die weitere Stärkung der NRW-Wirtschaft für mehr Beschäftigung und mehr Geld im Jugendförderplan“, erklärt Oellers."

 

22.02.2018