Pressemitteilung der Krefelder CDU-Ratsfraktion: Bericht von Junker und Kruse zu Innenstadtentwicklung enttäuscht

Die CDU-Ratsfraktion zeigt sich vom vorgelegten Bericht des Büros „Junker & Kruse“ mehr als enttäuscht. „In dem Gutachten finden sich viele Allgemeinplätze, die aneinander gereiht wurden. Wirkliche Ideen, die ein spezifisches Leitbild Krefeld erkennen lassen, sind Mangelware. Nach der hervorragenden Arbeit aus dem Jahr 2011 von Junker & Kruse ist das vorgelegte neue Konzept ungenügend“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Jürgen Wettingfeld.
Das als Weiterentwicklung des Konzepts aus 2011 beauftragte Gutachten bleibt aus seiner Sicht hinter den Erwartungen zurück. Es konzentriert sich auf drei Bausteine: Wohnen, Handel und Arbeiten. „Gerade für den Handel sind die Ergebnisse ernüchternd. Statt neuen innovativen Ideen wird beispielsweise eine Online-Plattform als mögliches Instrument für den Schwund der Einzelhändler verkauft. Dabei gibt es in Deutschland kein funktionierendes Portal solcher Art“, mahnt Wettingfeld an.
Leitbild des Gutachten-Updates war "Die Innenstadt als Einkaufszentrum". Das Gutachten sollte hier einen ganzheitlichen und funktionsübergreifenden Ansatz erarbeiten. „Davon haben wir nicht viel gelesen. Vielmehr haben wir mehr Ideen erwartet, wie man Leute in die Krefelder City lockt. Davon sind wir in dem Gutachten weit entfernt. Statt Antworten zu liefern, wie die Menschen aus den Stadtbezirken oder den ländlichen Gebieten rund um Krefeld künftig in die Innenstadt kommen, werden diese Fragen nicht zufriedenstellend beantwortet, so Wettingfeld abschließend.

03.05.2018