Pressemitteilung CDU-Fraktion im Regionalrat zum neuen genehmigten Regionalplan

Das Land hat in dieser Woche den neuen Regionalplan genehmigt. Das darin verankerte umfangreiche Maßnahmenpaket kann damit umgesetzt werden. Die CDU-Fraktion im Regionalrat hat in den vergangenen sieben Jahren maßgeblich daran mitgearbeitet. „Ob Gewerbegebiet oder Neubauviertel, Windkraft-Zone oder Straßenbau: Der Regionalplan wird das Leben der Menschen vielerorts für Jahrzehnte prägen und war deshalb den Aufwand wert“, bilanziert Ratsherr Manfred Läckes, der die Krefelder CDU-Ratsfraktion im Regionalrat vertritt.

Aus Sicht der CDU gibt das Konzept den Städten und Gemeinden den nötigen Spielraum, um ausreichend Flächen zur Verfügung stellen zu können. „Die Freiraumplanung sorgt dafür, dass unsere wirtschaftlich erfolgreiche Region auch lebenswert bleibt und den Menschen eine attraktive Heimat bietet“, erklärt Läckes. „Die Aufgabe einer bedarfsgerechten Ausweisung von Siedlungs- und Gewerbeflächen ist mit dem Inkrafttreten des Regionalplans aber nicht abgeschlossen“, so Läckes. Vielmehr wird die Flächenpolitik ein Prozess bleiben, den der Regionalrat unter Führung der CDU aktiv begleiten und steuern wird. „Wir haben klare Rahmenbedingungen geschaffen, was sowohl der Bevölkerung als auch den Kommunen und der Wirtschaft Planungssicherheit für die weitere Entwicklung gibt. Auch nach Abschluss des Planungsprozesses liegt mit der zusätzlichen Ausweisung von Wohnungsbau- und Gewerbeflächen sowie der Anpassung an die von der NRW-Koalition geplanten Änderungen viel Arbeit vor uns“, beschreibt Läckes die weiteren Schritte.

Der Regionalplan wurde fortgeschrieben, um aktuelle ökonomische, soziale und ökologische Daten zu berücksichtigen. Zahlreiche Fachleute hatten die Entwicklung in den Kreisen Kleve, Mettmann und Viersen, im Rhein-Kreis Neuss sowie in den Städten Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Remscheid, Solingen und Wuppertal intensiv erörtert. Ziel der Überarbeitung war es, der dynamischen Entwicklung der Region Rechnung zu tragen und diese zu fördern, indem Gewerbe und Industrie mehr Grundstücke zur Verfügung gestellt würden. Der Regionalplan sichert außerdem die bedarfsgerechte Bereitstellung von Wohnbauflächen und soll einen Beitrag zum Flächensparen liefern. Entwickeln sollen sich kompakte Siedlungsstrukturen mit belebten Zentren und einer leistungsfähigen Versorgung.

20.04.2018