Presse der CDU-Fraktion: OB Meyer muss die Bilanz seiner Vorgänger in der Kulturpolitik erstmal erreichen

Die CDU-Fraktion begrüßt den Einsatz der Stadtverwaltung mit OB Meyer an der Spitze für das kulturelle Leben in unserer Stadt. „Es ist gut, dass Meyer in die Fußstapfen seiner Vorgänger Pützhofen und Kathstede tritt und die Kultur nicht dem allgemeinen Spardiktat unterwirft. Wer etwas anderes behauptet, kennt nicht die historische Entwicklung des Krefelder Kulturlebens“, erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Krefelder CDU-Ratsfraktion, Stefanie Neukirchner.

 

Die CDU-Ratsfraktion ist der Ansicht, dass trotz des städtischen Nothaushalts in den letzten Jahren der Etat der einzelnen Kulturinstitute nicht, wie behauptet, immer als erstes betroffen war. „Die Kultur in Krefeld hat darüber hinaus im letzten Jahrzehnt, trotz des engen Haushalts, mit den Um- und Neubauten der Mediothek, der Musikschule und dem Kaiser-Wilhelm-Museum bemerkenswerte Schritte für die Zukunft getan. Mehr Geld ist immer wünschenswert, aber das frühere kulturelle Engagement von Rat und OB ermöglichten einen klaren Rahmen, der die gute Arbeit vor Ort in den Kultureinrichtungen möglich gemacht hat“, erklärt Neukirchner. 

 

Auch das es eine "Krankheit gegeben habe, hysterisch von einem Notfall zum anderen zu springen, wie es der OB ausdrückte sieht die CDU nicht. „Bevor man sich eine solche Diagnose erlaubt, sollte man sich mit der Materie auch wirklich tiefergehend beschäftigen“, mahnt Neukirchner. Aus Sicht der CDU ist es daher eine gute Entscheidung, mit Jürgen Sauerland-Freer einen sehr erfahrenen und seit Jahren engagierten Kulturmanager die wichtigen Aufgaben zu betrauen. Sauerland-Freer hat für die Christdemokraten so die Möglichkeit, dem Oberbürgermeister die wichtige Basisarbeit, die bisher vom Beigeordneten Micus erbracht wurde, abzunehmen, welche dem OB aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist. „Gut ist auch, dass auch OB Meyer erkannt hat, dass die Kultur einen wesentlichen Beitrag zur Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt leistet und dass weiterhin Schwellen abgebaut werden müssen, um mehr Bürger und vor allem Jugendliche für die Kultur zu begeistern. Seit vielen Jahren wird eine entsprechende „Öffnung“ der Kulturinstitute diskutiert und erfolgreich praktiziert, wie die vielen kreativen Angebote zeigen“, so Neukirchner abschließend.

07.05.2018