Positives Ergebnis der SWK Stadtwerke Krefeld AG

Trotz unverändert schwieriger Rahmenbedingungen haben sich die Stadtwerke Krefeld (SWK) 2014 erfreulich behauptet und ist auch mit dem Konzern in die Gewinnzone zurückgekehrt. Mit einem Jahresüberschuss von gut 19 Millionen Euro konnte das Unternehmen leicht über Plan abschließen. Durch den erstmals ganzjährigen Einbezug der „lekker Energie GmbH“ stieg der Konzernumsatz auf eine neue Bestmarke und liegt für 2014 bei rund 1,28 Milliarden (Mrd.) Euro (Vorjahr: 1,15 Mrd. Euro). Auch bei der Beschäftigung erreicht der SWK-Konzern mit 2621 Mitarbeitern einen Rekordwert. Dennoch betonte SWK-Vorstandssprecher Carsten Liedtke: „Die Belastungen aus der Energiewende infolge von Fehlsteuerungen aus Berlin sind noch lange nicht ausgestanden. Für das laufende Geschäftsjahr gehen wir daher zwar erneut von einem positiven Konzernergebnis aus, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau.“ Das Betriebsergebnis nahm in 2014 um 32,9 Millionen Euro auf 38,7 Millionen Euro zu. Der Konzernjahresüberschuss beträgt 19,2 Millionen Euro, nachdem er im Vorjahr negativ gewesen war. Damit konnte wie prognostiziert wieder ein positives Ergebnis erzielt werden. Das liegt vor allem an einem besseren Ergebnis der Entsorgungsgesellschaften durch niedrigere Rückstellungsbildung, dem deutlich positiven Ergebnis der lekker Energie GmbH und der Tatsache, dass die Drohverlustrückstellungen für eine Gaskraftwerk-Beteiligung vollständig aufgelöst werden konnten.

 

Das Investitionsvolumen des SWK-Konzerns lag im abgelaufenen Jahr mit knapp 66 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Der größte Teil hiervon entfällt mit 23,6 Millionen Euro auf das Geschäftsfeld Energie. Wie in den vergangenen Jahren leistet die SWK AG auch für das abgelaufene Geschäftsjahr wieder einen erheblichen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung. Das Ergebnis für die Stadt Krefeld ergibt sich aus dem Jahresüberschuss der SWK AG (10,5 Millionen Euro) sowie der Konzessionsabgabe (14,9 Millionen Euro), abzüglich der Kapitalertragssteuer. Diese lag im Jahr 2014 bei 1,7 Millionen Euro. Mithin beläuft sich der Zufluss an die Stadt Krefeld aus dem Geschäftsjahr 2014 auf 23,7 Millionen Euro. In den vergangenen fünf Jahren sind der Stadt Krefeld insgesamt rund 135 Millionen Euro durch die SWK zugeflossen. Auch in 2014 leistete die SWK trotz Ergebnisdruck mit rund 82 Millionen Euro wieder einen hohen Beitrag zum so genannten „Citizen Value“. Dazu zählen zum Beispiel jährlich Aufträge in Höhe von rund 30 Millionen Euro an lokale und regionale Unternehmen. Auch die Übernahme von Verlusten aus dem Öffentlichen Personennahverkehr (knapp 18 Millionen Euro) und die Gewerbesteuer in Höhe von rund 6,3 Millionen Euro fallen hierunter. „Zusammen für ein sauberes Krefeld“ lautete die Aktion, mit der Stadt Krefeld und Stadtreinigungsgesellschaft GSAK im Frühjahr 2014 für mehr Sauberkeit in der City warben. An alle Haushalte wurde dazu ein Flyer verteilt und eine „Sauber-Line“ eingerichtet, unter der „Schmuddelecken“ telefonisch gemeldet werden können. Seit Januar beseitigt ein Elektrosauger herumliegenden Abfall, seit Sommer 2014 flitzt ein Elektrofahrzeug zum Leeren von Müllbehältern durch die City, und ein Heißwassergerät kommt zur umweltfreundlichen Wildkrautbekämpfung zum Einsatz.

 

Optimistisch ist die SWK auch für das laufende Geschäftsjahr. „Nach dem Abschluss der Arbeiten für den Ostwallumbau erwarten wir wieder steigende Fahrgastzahlen“, ist Carsten Liedtke für den Bereich des ÖPNV überzeugt. Im Bereich der Entsorgung werden auch nach der Novellierung des Abfallwirtschaftsplans (voraussichtlich noch 2015) die Herausforderungen für den Abfallverbrennungsmarkt bestehen bleiben. „Wir stehen vor großen Herausforderungen in den nächsten Jahren“, weiß Kerstin Abraham, ist jedoch gleichzeitig überzeugt: „Wir sind gut aufgestellt, haben die richtigen Weichen gestellt und motivierte und gute Mitarbeiter an Bord. Daher sind wir im Vorstand gemeinsam zuversichtlich, dass wir diese Herausforderungen meistern werden.“

 

Quelle: Pressedienst der Stadt Krefeld vom 17.06.2015

17.06.2015