Peter Vermeulen zur Ausweisung von Adnan Cetin-Harb

„Die Geschichte über die Ausweisung von Adnan Cetin, der selbst darauf besteht,

Harb zu heißen, lässt auch mich nicht unberührt. Ich empfinde, wie wohl die meisten

Krefelder auch, Mitgefühl mit der Situation einer Familie, die durch hoheitlichen

Eingriff zerrissen wurde. Im Fall der Ausweisung von Adnan Cetin geht es um die

Umsetzung von Bundesgesetzen durch die Verwaltung. Es handelt sich also nicht

um die Entscheidung einer Partei, auch deshalb eignet sich der Sachverhalt nicht für

parteipolitische Auseinandersetzungen auf kommunalpolitischer Ebene. Nur wer die

Fakten vollständig kennt, kann sich qualifiziert äußern. Das haben in diesem Fall

bereits deutsche Gerichte getan. Den Einzelfall des Adnan Cetin seriös bewerten

und kommentieren zu können, setzt Detailkenntnis der Aktenlage voraus. Und die

haben nur die in der Verwaltung mit dem speziellen Sachverhalt befassten

Personen.“

04.06.2015