Offene Fraktionssitzung über die aktuelle Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation in Krefeld

Der Chef der Krefelder Arbeitsagentur, Dirk Strangfeld, referierte im Rahmen einer offenen Fraktionssitzung bei der Krefelder CDU-Ratsfraktion über die aktuelle Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation in Krefeld. Der Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion, Philibert Reuters, erklärt: „Es bedarf aus unserer Sicht mehr Anstrengungen aller Akteure auf dem Arbeitsmarkt, um die Krefelderinnen und Krefelder besser zu qualifizieren oder in Jobs zu bringen, damit alle ein gutes Auskommen haben und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können.“

 

Strangfeld berichtete zunächst über die Arbeitsmarktsituation in Krefeld. Gut 10,5 Prozent der arbeitsfähigen Menschen sind hier derzeit ohne Job. In ganzen Zahlen sind das 22.530 Menschen und damit 704 weniger Arbeitslose als im Vorjahr. Insgesamt sei ein Absinken der Arbeitslosenzahlen und damit auch der Langzeitarbeitslosen festzustellen. „Dem robusten Arbeitsmarkt ist es zu verdanken, dass immer mehr Langzeitarbeitslose einen Job finden. Hier müssen wir auch als Stadt weiter ansetzen und Menschen, die lange ohne Arbeit waren, trotz all ihrer Schwächen unterstützen und für den Arbeitsmarkt fit machen“, mahnt Reuters. Strangfeld lobte zudem die Krefelder Unternehmen, die in den letzten Jahren auch verstärkt versuchen, Langzeitarbeitslose einzubinden.

 

In der anschließenden Diskussion lobten die Teilnehmer die Anstrengungen der Arbeitsagentur zur Beschäftigungsförderung. Strangfeld unterstrich noch einmal die Bedeutung der Qualifizierung und Weiterbildung für ältere Arbeitnehmer. „Es ist auch die Aufgabe aller Akteure am Arbeitsmarkt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu motivieren, eine neue Ausbildung oder Qualifizierung aufzunehmen. Hier ist auch die Stadt Krefeld über gemeinsame Einrichtungen wie das Jobcenter oder Angebote im Sozialbereich gefragt, die Menschen in der Phase der Qualifizierung oder Ausbildung zu unterstützen, damit die Menschen diese Weiterbildungsmaßnahmen auch erfolgreich abschließen“, so Reuters.

26.04.2018