Neben Grotenburg muss der Fokus auch auf dem Breitensport liegen: 

Die CDU-Ratsfraktion hat sich für die Sanierung der Grotenburg auf Drittliga-Niveau ausgesprochen. „Damit bereiten wir die Grundlage für den Profi-Fußball in Krefeld und holen damit die Versäumnisse der Vergangenheit auf. Jetzt müssen wir aber den Fokus auf den Breitensport in Krefeld legen“, erklärt der baupolitische Sprecher der Fraktion, Manfred Läckes.

Im gestrigen Bauausschuss und mit dem morgigen Finanzausschuss soll der Weg frei gemacht werden, die Grotenburg fit für die dritte Liga zu machen. „Wir müssen uns aber auch schon heute die Frage stellen, was passiert, wenn der Erfolg die Sanierungen überrollt, sprich der KFC plötzlich in Liga 2 spielt. Darauf erwarten wir von der Verwaltung Antworten und einen “Plan B“ in der Schublade“, mahnt Läckes. Durch das von Speer und Partner vorgestellte Gutachten wurde auch eine Perspektive für die Grotenburg für die 2. Bundesliga vorgestellt. „Parallel, zu den nun erfolgenden Sanierungsarbeiten, müssen wir uns auch mit der Frage beschäftigen, wie man gemeinsam mit dem KFC die Grotenburg in höheren Ligen nutzen kann. Auch hier erwarten wir entsprechende Planungen. Da ist jetzt die Verwaltung mit dem obersten KFC-Fan Meyer gefragt“, so Läckes.

Hinsichtlich des gesamten Sportangebotes in der Stadt erklärt Marc Blondin, Vorsitzender des Sportausschusses: „Jetzt müssen wir den Blick auf den Breitensport und die anderen Sportarten neben dem Fußball richten. Dank der schwarz-gelben Landesregierung werden bis 2022 über 300 Mio. Euro für vereineigene oder verpachtete Sportanlagen im ganzen Land bereitgestellt. Zusätzlich zu den im Haushalt bereit gestellten städtischen Mitteln müssen wir diese Chance nutzen, die Sportanlagen zu sanieren, die es seit mehreren Jahren dringend nötig haben. Darauf werden wir ein Auge haben.“

21.11.2018