Mitteilung der KPV Krefeld zum Workshop „Innenstadt Krefeld“ am 21.04.201

 Krefeld sollte das "Historische Pfund", über das die Stadt mit ihrem Zentrum innerhalb der vier Wälle verfügt, für die weitere Innenstadtentwicklung stärker nutzbar machen, schlugen bei einem Workshop der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU Krefeld unter Leitung von KPV-Chef Manfred Läckes, dem bau- und planungspolitischen Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Jürgen Wettingfeld, und der Vorsitzenden der CDU Krefeld-Mitte, Carla Stomps, im Cafe Lentz in der Alten Samtweberei an der Lewerentzstraße die rund 35 anwesenden Innenstadtakteure aus Bürgerschaft, Handel, Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Verwaltung der Stadt Krefeld vor. Vorher hatten die beiden Gastredner Sigurd Trommer (Stadtbaurat a.D. der Bundesstadt Bonn) und Martin Linne (Bau- und Planungsdezernent der Stadt Krefeld) in ihren Impulsvorträgen die "Herausforderungen und Ansprüche der Stadtgesellschaft an eine Innenstadt" (Trommer) und "Situation, Herausforderungen, Perspektiven der Innenstadt Krefeld" (Linne) beleuchtet. In der anschließenden Diskussion in "großer Runde", die später in sechs Tischarbeitsgruppen fortgesetzt und vertieft wurde, gingen die Krefelder Innenstadtakteure aufgrund der "Impulse" der beiden Gastredner der Frage nach "Was macht eine Innenstadt-Stadt aus?" und "Was ist die "Marke, unter der sich das Zentrum der Stadt präsentieren soll?". Die Antwort war eindeutig: "Eine Innenstadt, die das Herz der Stadt ist. Eine Innenstadt, in der man gerne wohnt, einkauft, seine Freizeit verbringt und Kultur erlebt. Eine Stadt, von der man sagt: Ich komme aus Krefeld, eine Stadt auf die ich stolz bin." Dieses "Herz der Krefelder Innenstadt" müsse gestärkt werden, waren sich die Innenstadtakteure schnell einig. Dazu gehöre vorrangig die weitere Neugestaltung der "Vier Wälle", die in Teilen (Ostwall, Südwall) bereits erfolgt, jedoch insgesamt noch "unfertig" sei. Dafür sein ein Gesamtkonzept erforderlich, das dringend erstellt werden müsse, um auf dieser Basis die Neu- und Umgestaltung der Vier Wälle in den "unfertigen Bereichen" voranzutreiben. Während das "Mittelstück" des Ostwalls bereits umgestaltet worden sei, fehlten auf der einen Seite noch die "Teilstücke" bis zum Hauptbahnhof einschließlich Bahnhofsvorplatz und auf der anderen Seite der Bereich bis zum Nordwall. Die Neugestaltung des Südwalls müsse ebenfalls auf den fehlenden Teilstücken vollendet werden. Der Westwall befinde sich nach Ansicht vieler Workshop-Teilnehmer in einem "desolaten Zustand“, der dringend einer Neugestaltung bedürfe, stellten die Innenstadtakteure fest. Auch auf dem Nordwall seien Verbesserungen möglich und notwendig. Der Theaterplatz könnte nach Auffassung der Innenstadtakteure (mit und ohne Seidenweberhaus) als "Marktplatz" genutzt werden, "der dadurch von der Stadtgesellschaft wieder in Besitz genommen werden könnte". Gleichzeitig sollte der Westwall als Standort des in die Jahre gekommenen und unattraktiven Wochenmarktes aufgegeben und künftig auf dem Theaterplatz mit einem neuen und zeitgemäßen Konzept durchgeführt werden. Dafür gebe es gute Beispiele in anderen Großstädten, wie die wunderschöne Wochenmarktatmosphäre zeige, die man beispielsweise an jedem Mittwoch und Samstag in Münster erleben und mit einem Besuch in der Innenstadt verbinden könne. Dafür müsse ein Marketingkonzept entwickelt und umgesetzt werden, schlugen die Krefelder Innenstadtakteure unisono vor.  Mit diesen und weiteren "Handlungsempfehlungen" zu den Themenfeldern "Straßen und Platzräume", "Bauen und Wohnen", "Mobilität und Umwelt", "Stadtmarketing, Handel, Freizeit und Tourismus", "Bildung, Ausbildung und Kultur" sowie "Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit" wollen sich die Krefelder Innenstadtakteure in die politische Meinungs- und Willensbildung zur künftigen Gestaltung der Krefelder Innenstadt aktiv einbringen. Carla Stomps, Manfred Läckes und Jürgen Wettingfeld, die sich für die sehr konstruktiven Dialog bei den Innenstadtakteuren bedankten, kündigten an, den Innenstadt-Dialog fortsetzen und intensivieren zu wollen. Im Bild: Der vormalige Stadtbaurat der Bundeshauptstadt Bonn, Sigurd Trommer (stehend) bei seinem Impulsvortragzum Thema "Herausforderungen und Ansprüche der Stadtgesellschaft an eine Innenstadt" im Rahmen eines Workshops im Cafe Lentz in der Alten Samtweberei an der Lewerentzstraße in Krefeld, der von der Vorsitzenden der CDU Krefeld-Mitte, Carla Stomps (links im Bild), dem KPV-Kreisvorsitzenden Manfred Läckes (rechts im Bild) und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Mobilität der Stadt Krefeld, Jürgen Wettingfeld (links, teilweise verdeckt, neben dem Referenten), geleitet wurde. Kreisvorsitzender: Manfred Läckes - Stellv. Kreisvorsitzende: Angelika Kaulertz und Daniel Wingender 

26.04.2018