MIT-Besuch bei Siemens

Nachdem seit Ende März 2015 endgültig feststeht, dass Siemens die RRX-Fahrzeuge baut und für den Zeitraum von 35 Jahren wartet, wurde nun über den zukünftigen Betrieb der Regionalexpress-Linien entschieden. Die am Rhein-Ruhr-Express (RRX) beteiligten Zweckverbände beabsichtigen, die Betriebsleistungen der künftigen RRX-Linien durch Abellio Rail NRW und National Express durchführen zu lassen. Die Verkehrsexperten der Mittelstandsvereinigung der Krefelder CDU, Klaus Evertz und Manfred Läckes, nahmen dies zum Anlass, sich im Siemens-Werk Krefeld über die sich daraus ergebenden Auswirkungen für den Standort Krefeld zu informieren 

Wie die beiden Verkehrsexperten der CDU Krefeld bei einem Treffen mit Jürgen Wilder, Chef der Siemens-Sparte für Hochgeschwindigkeits- und Regionalzüge, erfuhren, steht fest, dass die 82 hochwertige RRX-Züge für die künftigen RRX-Linien durch Siemens gebaut und für den Zeitraum von 35 Jahren gewartet und instand gehalten werden. Das Unternehmen setzte sich im Wettbewerb gegen zwei Mitbewerber mit dem wirtschaftlichsten Angebot durch. 

Der Fahrzeughersteller wird die neuen RRX-Fahrzeuge konstruieren, produzieren und über einen Zeitraum von mehr als 35 Jahren instand halten. "Produktion und Wartung werden höchst überwiegend im Krefelder Werk erfolgen", stellte der zuständige Siemens-Sparten-Chef im Gespräch mit den Krefelder CDU-Politikern fest und wertet dies als "großen Erfolg für den Standort Krefeld und Nordrhein-Westfalen". Für Krefeld sei das ein "Glücksfall". Das sichere vorhandene und schaffe neue Arbeitsplätze in und für Krefeld. Das gelte auch für die Ausbildungsplätze, deren Zahl um 35 erhöht werde, wie der Siemens-Mann erklärte.

23.06.2015