Krefelder CDU bei Klausurtagung des Bezirks Niederrhein im regen Meinungsaustausch.

Der Bezirksvorstand der CDU Niederrhein hat sich zu seiner ersten Klausurtagung unter dem neuen Vorsitzenden Dr. Günter Krings aus Mönchengladbach getroffen.

Im Bild (v.l.n.r.): CDU-Generalsekretär Bodo Löttgen, Peter Vermeulen, Dr. Günter Krings MdB, Kerstin Radomski MdB, Daniel Wingender

Dabei gab es gleich eine weitere Premiere: Alle Bürgermeister und Landräte der CDU sowie die Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen in Teilen des Niederrheins am 13. September hatte Krings zu der Veranstaltung eingeladen: „Wir wollen damit die regionale Zusammenarbeit noch weiter ausbauen – neben der Partei- und Fraktionsebene ist auch der Austausch der Rathausspitzen wichtig für unseren Niederrhein“, so Krings. "Die CDU hat gerade bei Fragen der lokalen und regionalen Entwicklung den Anspruch die Kommunalpartei am Niederrhein zu sein. Deshalb werden wir in Regionalplänen keine Ideologien umsetzen, sondern nur solche Vorgaben mittragen, die die Menschen vor Ort verstehen und die ihnen nutzen."

Aus Krefeld nahmen der Oberbürgermeisterkandidat Peter Vermeulen sowie die Bundestagsabgeordnete Kerstin Radomski und Daniel Wingender als Mitglieder des Bezirksvorstands teil. Sie nutzen das Treffen in Moers-Repelen, um sich zu aktuellen Themen mit den Kollegen vom Niederrhein auszutauschen. Dabei spielte der neue Regionalplan eine wichtige Rolle. Nachdem der Vorsitzende des Regionalrats Landrat Hans-Jürgen Petrauschke in das Papier eingeführt hatte, wurde vor allem über die Themen „Windkraft“ und „Flüchtlingsunterkünfte“ gesprochen. Beim Thema Windkraft zeigten sich viele CDUBürgermeister skeptisch, ob es wirklich richtig sei, noch mehr Flächen auszuweisen. Der Niederrhein habe bereits sehr viele Anlagen und sei zudem durch den Kohleabbau ohnehin schon energiepolitisch stark belastet.

Mit Blick auf die Wahlen im September sprachen der Generalsekretär der CDU NRW Bodo Löttgen und Referenten der Kommunalpolitischen Vereinigung mit den Kandidaten. Bei dem Gedankenaustausch wurde über die Chancen in den einzelnen Städten und Gemeinden ebenso gesprochen, wie über wichtige Erfolgsfaktoren und wahlentscheidende Themen aus Sicht der CDU.

19.02.2015