Integration der Russlanddeutschen ist eine große Erfolgsgeschichte

Der Aussiedlerbeauftragte der CDU Krefeld, Lothar Kukla, hat die Integration der Spätaussiedler in die Gesellschaft der Bundesrepublik als „große Erfolgsgeschichte“ bezeichnet. Anlässlich des „Tages der Russlanddeutschen“ am 28. August lobte Kukla „den Willen der Menschen auch hier bei uns in Krefeld ein neues Zuhause zu finden und sich aktiv am Leben in unserer Stadt zu beteiligen“.

 

Kukla betonte, „nach schwierigen Anfängen“, die von „gegenseitigen Vorbehalten und viel Unsicherheit geprägt gewesen“ seien, habe man „mit den Jahren bestens zueinander gefunden“.

Die „Spätaussiedler der frühen neunziger Jahre“ hätten oft „unter Vorurteilen zu leiden gehabt“. Außerdem sei „ein großes Problem gewesen, dass im Ausland erworbene Diplome nicht anerkannt worden“ seien. Das habe bei „nicht wenigen am Beginn zu Isolation und dem Gefühl der Ausgrenzung geführt“. Zwischenzeitlich habe man die Schwierigkeiten jedoch überwunden, und heute seien „die Kinder der Aussiedler oft die Jahrgangsbesten in Berufsausbildung und Studium“. Der Aussiedlerbeauftragte betonte, „die Eingliederungsleistung Deutschlands“ sei „im Rückblick betrachtet wirklich enorm“ gewesen. Insgesamt habe die Bundesrepublik mehr als 4,5 Millionen Spätaussiedler integriert, davon mehr als 2,3 Millionen aus der ehemaligen UdSSR. Der „Tag der Russlanddeutschen“ wird seit 1982 alljährlich am 28. August begangen.

Er erinnert an den Beginn der Massendeportation Deutschstämmiger in der Sowjetunion ab dem Jahr 1941 in den Ural, nach Sibirien und nach Kasachstan. Die Deportierten wurden von den Sowjets zu Zwangsarbeit verurteilt, viele von ihnen starben in Lagern an Hunger, Kälte und Krankheit.

28.08.2018