Gute Nachbarschaft in der Krefelder Innenstadt

Die CDU-Ratsfraktion spricht sich für eine lebende und gute Nachbarschaft in der Krefelder Innenstadt aus.  In einem Antrag fordert sie daher Konzepte für die Modernisierung der Wohnhäuser in der City. „Die Anstrengungen zur Modernisierung unserer Innenstadt sind langfristig nur erfolgreich, wenn auch die Wohnhäuser wie die typischen Drei- und Vierfensterhäuser saniert und modernisiert werden“, erklärt Manfred Läckes, baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Mit einem umfangreichen Fragenkatalog will die CDU Antworten von der Stadtverwaltung erhalten, wie eine solche Modernisierung gelingen kann. Den Blick richtet sie dabei vor allem auf die in Krefeld typischen Drei- und Vierfensterhäuser. Die CDU-Fraktion sieht es als ihr vordringliches Ziel an, im Bereich der Krefelder Innenstadt den Wohnungsbestand energetisch zu verbessern und zu modernisieren. Leitidee muss das Prinzip der nachhaltigen, guten Nachbarschaft sein. Nach Auffassung der CDU-Fraktion kann nur ein zeitgemäßer Standard für eine weitere Belebung der Innenstadt sorgen. „Mit der Neugestaltung der Ostwallhaltestelle, der Sanierung des Kaiser-Wilhelm-Museums oder Neubauten von Volksbank und Sparkasse haben wir moderne Ankerpunkte der Stadtentwicklung erhalten. Wenn wir eine lebenswerte und moderne Stadt wollen, müssen wir dafür sorgen, dass auch die Wohnhäuser erneuert werden“, beschreibt Läckes die Ziele des Antrags. Aus Sicht der CDU müssen neben der reinen Sanierung auch Maßnahmen geplant und umgesetzt werden, die den demografischen Wandel beachten und mehr generationenübergreifenden Wohnen möglich machen. In der Krefelder Innenstadt soll das Prinzip der nachhaltigen guten Nachbarschaft realisiert werden.

„Die Modernisierung darf jedoch nicht dazu führen, dass alteingesessene Krefelderinnen und Krefelder ihre liebgewonnenen Häuser verlassen müssen, weil sie sich die Wohnung nicht leisten können. Durch Förderprogramme für die Vermieter und starke Partner wie die Wohnstätte muss das Wohnen in der Innenstadt bezahlbar bleiben“, mahnt Läckes abschließend.

04.08.2017