Frauen Union nimmt Polizeipräsidenten gegen Vorwürfe der „Linken“ in Schutz

 

Die Kreisvorsitzende der Frauen Union, Carola Ponzelar-Reuters, hat Krefelds Polizeipräsidenten

Rainer Furth gegen Vorwürfe der Linkspartei in Schutz genommen, dem Problem der

Prostitution in unserer Stadt mit mangelnder Sensibilität zu begegnen.

„Rainer Furth hat schon im vorletzten Jahr in der Vorsitzendenkonferenz der CDU Krefeld

eindeutig Stellung bezogen“, so Ponzelar-Reuters. „Persönlich habe ich selten jemanden

erlebt, der mit so viel ehrlicher Sorge um die Betroffenen argumentiert und die Dinge wirklich

beim Namen genannt hat“, betonte die Vorsitzende.

Dabei sei auch das Thema der Wohnungsprostitution klar zur Sprache gekommen, das der

Polizeipräsident als „noch viel massiver“ bezeichnet habe als das des Gewerbes auf der

Straße. Diese Form der Prostitution werde von der Krefelder Polizei „mitnichten verschwiegen“,

sondern mit den „vorhandenen rechtlichen Mitteln offensiv angegangen“.

Ponzelar-Reuters betonte, das rot-grüne Prostitutionsgesetz aus dem Jahr 2002 habe „die

Situation der von Prostitution betroffenen Frauen massiv verschlechtert, indem es so genannte

‚Sexarbeit‘ als ganz normalen Beruf deklariert“ habe. Dies habe „dem Staat und seinen

Ordnungsbehörden viele Eingriffsrechte entzogen, die nun mühsam zurückgewonnen

werden“ müssten.

Mit Blick auf die „so genannten ‚Interessenverbände der Prostituierten‘“ warf Ponzelar-

Reuters der Linkspartei „Naivität“ vor. Solche „Scheingewerkschaften“ dienten „letztlich nur

der Verschleierung der Tatsache, dass es selbstbestimmte Prostitution so gut wie überhaupt

nicht gibt“ und „fast immer organisierte Strukturen dahinterstehen“, so die Vorsitzende der

Krefelder Frauen Union.

25.06.2018