„Der Niederrhein wird bei der Ausrichtung der Regionale von der Landesregierung ignoriert!

Die rot-grüne Landesregierung hat den Niederrhein bei seiner Bewerbung zur Ausrichtung der

Regionale in den Jahren 2022 und 2025 nicht berücksichtigt. Hierfür hatten sich neben Krefeld

die Städte Duisburg, Düsseldorf, Mönchengladbach sowie die Kreise Kleve, Wesel, Viersen und

Neuss beworben.

„Alleine die Regionale 2013 in Südwestfalen hatte ein Volumen von 163 Mio. Euro. Davon hätte

die Region enorm profitiert. Erstaunlich ist, dass der Niederrhein weiter die einzige Region

bleibt, in der keine Regionale stattgefunden hat", kritisiert der CDU-Landtagskandidat und

CDU-Kreisvorsitzende, Marc Blondin die Entscheidung des Landes.

Die Regionale ist ein Infrastruktur-Förderprogramm des Landes für einzelne Regionen. Es wird

alle drei Jahre neu ausgerichtet. Das rot-grüne Landeskabinett ist heute der Empfehlung

einer Fachjury gefolgt, der die Regionen Südwestfalen, Ostwestfalen und das Bergische Rheinland

als Ausrichter für die nächsten Regionalen festgelegt hat. Die Region Niederrhein ist

zusammen mit vier anderen Regionen leer ausgegangen.

„Krefeld und der Niederrhein haben anscheinend keine guten Fürsprecher in der SPD-geführten

Landesregierung. Hier muss sich die SPD an die eigene Nase fassen, zu wenig in Düsseldorf

für die Region geworben zu haben", kritisiert die CDU-Landtagskandidatin für Krefeld und

Tönisvorst, Britta Oellers. „Immerhin hat sich die Landesregierung bereit erklärt, den

Niederrhein bei der Schaffung von grenzüberschreitenden Radwegen zu unterstützen. Ein

schwacher Trost, wenn man sieht, was für enorme Entwicklungs-Impulse die Regionale der

Region Südwestfalen gegeben hat", ärgert sich Oellers.

14.03.2017