CDU: Zweiter Wertstoffhof für Krefeld

Braucht Krefeld im Norden der Stadt einen zweiten Wertstoffhof? Mit dieser Frage hat sich die Union in Krefeld erneut befasst. Der Hülser CDU-Ratsherr Timo Kühn (Foto), der auch Sprecher seiner Fraktion in der Bezirksvertretung Krefeld-Hüls ist, will das Thema nach einer fraktionsinternen Beratung nicht nur in den örtlich zuständigen Bezirksvertretungen Hüls (erneut) und Nord (erstmalig), sondern auch nochmals im fachlich zuständigen Ausschuss für Umwelt, Energie, Ver- und Entsorgung sowie Landwirtschaft einer weiteren Beratung und Beschlussfassung zuführen, um die bisher noch ungelöste Standortfrage zu klären. Angesichts dessen sollten sich die Gremien des Rates der Stadt Krefeld und der Bezirksvertretungen konkret damit befassen.

In Abstimmung mit seinen Fraktionskollegen Walter Fasbender (CDU-Sprecher in der Bezirksvertretung Krefeld-Nord) und Dr. Stefan Galke (Vorsitzender der CDU-Arbeitsgruppe "Umwelt, Energie, Ver- und Entsorgung sowie Landwirtschaft") will Timo Kühn über die CDU-Ratsfraktion sowie über die CDU-Bezirksfraktionen Hüls und Nord in diesen Gremien initiativ werden. Die CDU-Politiker ist davon überzeugt, dass ein weiterer Wertstoffhof im nördlichen Teil des Stadtgebietes erforderlich und sinnvoll ist, "weil dieser wesentlich zur Steigerung von Recyclingquoten in der Stadt Krefeld beiträgt und somit ein wichtiger Bestandteil zur Erfüllung der Umweltziele ist, die sich aus abfallrechtlichen Rahmenbedingungen wie Abfallwirtschaftsplan NRW und Abfallwirtschaftskonzept der Stadt Krefeld ergeben". Der bereits vorhandene Wertstoffhof auf dem Betriebsgelände Bruchfeld 33 im östlichen Bereich des Stadtgebietes sei für viele Krefelder Bürger schlecht erreichbar, die je nach Wohnort Anfahrtszeiten von bis zu 30 Minuten in Kauf nehmen müssten. In "Stoßzeiten" seien dort auch erhebliche Wartezeiten zu verzeichnen. Das Angebot eines weiteren Wertstoffhofes im Norden der Stadt Krefeld könne diese Situation deutlich entspannen. 


12.08.2016