CDU zur Ehrung von Hermann-Joseph Stader

"Wir lassen uns in eine Veranstaltung unserer Partei nicht hineinreden, erst recht nicht von der SPD", erklärt der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Krefeld-Nord, Ratsherr Walter Fasbender, zu der "völlig unangebrachten Kritik" des SPD-Vorsitzenden Ralph-Harry Klaer an der Veranstaltung, die die CDU zu Ehren des ebenso anerkannten und geschätzten früheren Bezirksvorstehers und Ratspolitikers HermannJoseph Stader (CDU) am "Staderdyk" durchgeführt hat, zu der - außer der Familie Stader - persönlich nur CDU-Mitglieder, nämlich die CDU-Bezirksverordneten in Nord, eingeladen waren. "Die beiden Töchter, Schwiegersohn und Enkel waren von dieser Veranstaltung sehr angetan" freute sich Walter Fasbender.

 

Mit seiner Kritik an der CDU-Veranstaltung wolle der SPD-Mann nur davon ablenken, dass er es als Bezirksvorsteher versäumt habe, den "Staderdyk" offiziell seiner Bestimmung zu übergeben. Das hätte Klaer schon nach der von der Bezirksvertretung Nord einstimmig beschlossenen Straßenbenennung veranlassen können, meint der CDU-Politiker. Sich jetzt angesichts der eigenen Versäumnisse hinzustellen und laut über die CDU zu lamentieren, dass sie als Staders Partei mit ihrer Veranstaltung an einen bedeutenden Politiker erinnert habe, der sich um Krefeld im Allgemeinen und um den Nordbezirk im Besonderen große und bleibende Verdienste erworben habe, sei "scheinheilig".

 

Walter Fasbender: „Durch die vom SPD-Vorsitzenden und Bezirksvorsteher Klaer in Gang gesetzte Diskussion ist das Ansehen unseres Parteimitglieds und ehrenvollen, besonders engagierten Politikers und seiner Familie schwer beschädigt worden.“ Der Krefelder SPD-Vorsitzende habe sich als Bezirksvorsteher nicht nur gegenüber der CDU "protokollwidrig" verhalten, sondern seine Ehefrau Gisela Klaer auch "protokollwidrig" als "Erste Bürgermeisterin" bezeichnet, die sie gar nicht sei. Klaer sollte erst einmal die Krefelder Verwaltungsstrukturen lernen, dann wüsste er, dass es keine "Erste Bürgermeisterin" gibt. Frau Klaer ist erste Stellvertreterin des Oberbürgermeisters und führt als solche nach dem Krefelder Ortsrecht den Titel "Bürgermeisterin".

07.12.2016