CDU zum Thema "Verkehrsführung Westwall"

Heftige Kritik an der Vorgehensweise von Bau- und Planungsdezernent Martin Linne in Sachen Verkehrsführung Westwall übt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, Ratsherr Manfred Läckes (Foto): "Mit missionarischem Eifer und mit vermeintlich besseren Argumenten versucht Beigeordneter Martin Linne die Bürgerinnen und Bürger sowie die Politik eines Besseren zu belehren." Die "Belehrungen des Beigeordneten" führten jedoch nicht zum Besseren, sondern eher zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen der Menschen, "die für uns und unsere Entscheidung im Mittelpunkt stehen", stellt der CDU-Politiker fest.

 

Gleichzeitig weist der CDU-Politiker den städtischen Bau- und Planungsdezernenten in die Schranken: "Der städtische Beigeordnete darf zwar Vorschläge für die Verkehrsführung auf dem Westwall unterbreiten. Die Entscheidung darüber treffen jedoch die zuständigen Gremien des Rates der Stadt Krefeld und die Bezirksvertretung Krefeld-Mitte nach bestem Wissen und Gewissen sowie unter Berücksichtigung der berechtigten Belange und der begründeten Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Da helfen auch fragwürdige und zeitlich überholte Verkehrsuntersuchungen oder bestellte Gutachter und Gutachten nicht weiter."

 

Der weitaus überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger, die sich dazu äußerten, sei gegen die Sperrung des Westwall im Bereich des Kaiser Wilhelm-Museum, schließt der CDU-Verkehrsexperte aus entsprechenden Eingaben aus der Krefelder Bürgerschaft, "deren Wille für uns und unsere Entscheidung maßgeblich ist".

 

Für die CDU bekräftigt Manfred Läckes die "ablehnende Haltung gegen eine Sperrung des Westwall im Bereich des Kaiser Wilhelm-Museum und den in diesem Zusammenhang geplanten Umleitungsverkehr". Vielmehr könne die Fahrspur am Museum bei einer späteren Platzgestaltung „temporeduziert" in die Gestaltung eingebunden werden. Ein Umleitungsverkehr vor dem Hintergrund größerer Umweltbelastungen sei nach Ansicht der CDU gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu vertreten.


18.08.2016