CDU zum Thema "Verkehrsführung Westwall"

Eine "Missachtung des Bürgerwillens" wirft die CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Krefeld-Mitte dem Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer vor. Anlass dieser Kritik ist, wie der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Krefeld-Mitte, Werner Gottschalk (Foto), erklärte, die Vorlage des Oberbürgermeisters der Stadt Krefeld zur Verkehrsführung auf dem Westwall für die Sitzungen der Bezirksvertretung Krefeld-Mitte am 06.09.2016 sowie für die Sitzung des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Mobilität der Stadt Krefeld am 13.09.2016 (siehe Anlage). 

 

In "verwaltungsherrlicher Selbstgefälligkeit" sei die Verwaltungsvorlage zur Verkehrsführung auf dem Westwall vom Oberbürgermeister auf den Weg gebracht worden, ohne die Anregungen und Bedenken der Bürgerschaft, die in den letzten Wochen "massenhaft" vorgebracht worden seien, auch nur ansatzweise zu berücksichtigen. Auch eine Bereitschaft der Verwaltungsspitze, darüber in einen "ernsthaften Dialog" mit der Bürgerschaft einzutreten, sei nicht erkennbar, moniert der CDU-Politiker. Konkrete Fragen, die aus der Bürgerschaft in der Sitzung der Bezirksvertretung Krefeld-Mitte am 07.07.2016 dazu an den Oberbürgermeister gerichtet worden seien, habe dieser bisher nicht beantwortet. Stattdessen stoße der Oberbürgermeister die Bürgerschaft mit seiner Vorlage zur fortgeführten Sperrung des Westwalls im Bereich des Kaiser Wilhelm-Museums "vor den Kopf". 


"Bürgerfreundlichkeit geht anders", stellt Werner Gottschalk fest und verlangt "eine bürger- und ergebnisoffene Diskussion über die Verkehrsführung auf dem Westwall", die dringend geführt werden müsse, wenn das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Rat und Verwaltung der Stadt Krefeld keinen Schaden nehmen solle. Diesen Appell richtet der CDU-Politiker auch an die anderen politischen Kräfte in der Bezirksvertretung  Krefeld-Mitte und in den Gremien des Rates der Stadt Krefeld, die er vor "nicht durchdachten und unangebrachten Vorfestlegungen" warnt, wie das beispielsweise bei den Grünen bereits der Fall sei.

27.08.2016