CDU zum Thema "Unterbringung von Flüchtlingen in Turnhallen"

"Nachdem die Josef-Koerver-Halle an der Blumentalstraße erfreulicherweise für die Sportnutzung wieder hergerichtet wird, kann man für den Sportbereich nur unterstreichen, wie wichtig das für die Vereine ist, die die Halle nutzen", erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Sport/Freizeit" der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, Ratsherr Marc Blondin, der gleichzeitig unterstreicht, wie entscheidend es für die Sportlandschaft in Krefeld wäre, wenn in naher Zukunft auch die Glockenspitzhalle wieder für den Sportbetrieb freigegeben würde. Die Vereine bräuchten frühzeitig Planungssicherheit. Das gelte insbesondere für die Handballspielgemeinschaft <wbr />Krefeld (HSG Krefeld), wenn sie das Thema "2.Liga" angehen wolle. 

 

Bei dem anhaltenden Rückgang der Flüchtlingszahlen hält es der CDU-Politiker "bei gutem Willen und mit dem nötigen Engagement" für durchaus möglich, die Glockenspitzhalle zeitnah zu räumen und wieder für den Sportbetrieb freizugeben. Dies umso mehr, wenn sich das Land Nordrhein-Westfalen stärker als bisher für die Rückführung von Flüchtlingen in sog. Drittstaaten einsetzen würde. 


Marc Blondin: "Die Dublin-III-Verordnung gestattet es den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Personen, die um internationalen Schutz nachsuchen, in einen sicheren Drittstaat zurück- oder auszuweisen." Unter Hinweis darauf verlangt der CDU-Politiker, dass das Land Nordrhein-Westfalen bei den Personen, auf die das zutrifft, von diesem Recht Gebrauch macht. Dadurch könnte - auch in Krefeld - der Zahl der Flüchtlinge merklich reduziert werden. Das wiederum hätte zur Folge, "dass wir in Krefeld endlich die für die Flüchtlingsunterbringung genutzten Turnhallen ganz oder teilweise wieder dem Vereins- und Schulsport zur Verfügung stellen könnten."  

 

12.08.2016