CDU zum Thema "Tour de France 2017"

"Nachdem feststeht, dass die Tour de France 2017 an Krefeld vorbei fährt, muss die Stadtspitze sich vorhalten lassen, nicht genug dafür getan zu haben, dass Krefeld im Rennen bleibt", kritisiert der Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Sport und Freizeit" der Krefelder CDU-Ratsfraktion, Marc Blondin, den Oberbürgermeister. 


"Wenn die Stadt Krefeld sich nur halbwegs so engagiert um die Tour de France 2017 gekümmert hätte, wie es namhafte Sponsoren aus der Krefelder Wirtschaft und der Geschäftswelt, aber auch sportbegeisterte Bürgerinnen und Bürger, getan haben, dann wären wir möglicherweise nicht aus dem Rennen geflogen, was jetzt leider der Fall ist", stellt der CDU-Politiker fest. 


Es sei schon sehr schmerzlich für die vielen Freunde des Radsports, dass die Tour de France 2017 an Krefeld vorbei fahre, bedauert der CDU-Politiker, der auch Vorsitzender des Sportausschusses der Stadt Krefeld ist: "Festzuhalten bleibt, dass sich die Oberbürgermeister und Bürgermeister der rheinischen Städte von Mettmann über Düsseldorf bis Mönchengladbach, die den Zuschlag erhalten haben, selber aktiv in die Bewerbungen eingebracht haben. Davon kann in Krefeld offenbar keine Rede sein. Krefeld habe damit die einmalige Chance vertan, für sich in mehr als 180 Ländern im TV zu werben.“

22.10.2016