CDU zum Thema "Städtebauförderung"

Die nächste Runde des Förderprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" läuft. Die Kommunen sind aufgerufen, bis zum 30. November 2016 geeignete Projekte beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen. Darauf hat der Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Bau, Planung, Stadtentwicklung, Wohnen, Demographie und Mobilität der Krefelder CDU-Stadtratsfraktion, Ratsherr Jürgen Wettingfeld, aufmerksam gemacht und die Stadtverwaltung Krefeld gleichzeitig gebeten, dafür geeignete Projekte den zuständigen Gremien zur Beratung und Beschlussfassung zuzuleiten, damit diese darüber befinden können, welche Städtebauprojekte beim BBSR möglicherweise eingereicht werden sollen.

Mit dem Bundesprogramm werden Premiumprojekte des Städtebaus mit besonderer nationaler oder internationaler Wahrnehmbarkeit und hoher fachlicher Qualität gefördert. Dabei geht es vor allem um große, baulich anspruchsvolle und auch experimentelle Vorhaben, die beispielhaft für die Stadtentwicklung in ganz Deutschland sind. "Dieses Potenzial sollten wir nutzen", so Jürgen Wettingfeld, "und mit qualifizierten Projektanträgen die zusätzlich vom Bund bereitgestellten Mittel soweit wie möglich in Anspruch nehmen."

Gefördert werden 2017 - wie bereits 2016 – innovative Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit und Qualität, schwerpunktmäßig die Konversion von Militärflächen, interkommunale städtebauliche Kooperationen sowie der barrierefreie und demografiegerechte Umbau von Städten und Gemeinden. Im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2017 sind dafür 50 Mio. Euro eingestellt. Seit 2014 wurden 84 Premiumprojekte mit einem Gesamtvolumen an Bundesmitteln von rund 238 Mio. Euro zur Förderung in das Programm aufgenommen.

Die Kommunen sind aufgerufen, bis zum 30. November 2016 geeignete Projekte beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen.

18.08.2016